Archiv des Autor: Marco Pahlke

Vortrag von Branko Irek im Januar 2016

Die Bauarbeiten gehen schneller voran als erwartet. Und so ist die erste Hälfte fast geschafft. Der erste Bauabschnitt, die Krankenstation incl. sanitärer Einrichtungen und dem Wohngebäude für die Pfleger ist weitesgehend fertig gestellt. Im Januar 2016 werden die Bauarbeiten für die Geburtsstation beginnen. Wenn die Geburtsstation ebenso schnell gebaut werden kann, wird das komplette Projekt im Sommer 2016 abgeschlossen sein. Eine stolze Leistung, wenn man bedenkt, daß sich der Baubeginn stark verzögert hatte und eine Bauzeit bis mindestens Janaur 2017 einkalkuliert worden war.

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Branko Irek reist noch im Dezember diesen Jahres für rund 1,5 Wochen nach Sien, um für uns die Baustelle zu besichtigen und um den zweiten Bauabschnitt vorzubereiten. Es sind während des Besuches auch Treffen mit Vertretern der Schule, Vertretern der Aids-Selbsthilfegruppe und mit Rotary Bobo-Dioulasso eingeplant. Von seiner Reise wird er am

Donnerstag, 07.01.2016 um 19:30 Uhr

im großen Versammlungsraum des Gästehauses der Gemeinde Aukrug

 

ausführlich berichten und die neuesten Bilder von der Krankenstation präsentieren. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!

06 Dez 2015

Sesamplätzchen (Benne Cake)

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Zutaten:
  • 900g brauner Zucker
  • 220g Margarine oder Butter
  • 4 Eier
  • 2 TL Vanillepulver
  • 4TL Zitrone
  • 500g Allzweckmehl (Typ 405 oder 550)
  • 1Pk Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 500g Sesam ungeschält

(Achtung: Die Mengenangaben reichen für eine riesige Keksdose. Wir raten die angegebenen Mengen zu halbieren, oder gar zu vierteln.)

Zubereitung:

Backofen vorheizen auf 160 (Umluft)

Margarine und Zucker zu einer cremigen Masse verrühren.

Eier, Vanille und Zitronensaft hinzufügen.

Rührgerät auf Knethaken wechseln.

Mehl, Backpulver und Salz hinzufügen.

Sesamsamen ohne Öl in der Pfanne leicht anrösten.

Sesamsamen in den Teig einkneten.

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Die Masse wird etwas fester, wenn die Sesamsamen wieder abgekühlt sind.

Durch den hohen Zuckeranteil entsteht eine sehr klebrige Masse. Mit Hilfe zweier runder Teelöffel ca. 16 kleine Teigpunkte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit ca. 5cm Abstand verteilen.

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Die Flocken sind etwas groß geraten. Die halbe Größe reicht für normalgroße Plätzchen aus.

15 – 20 Minuten Backen. In einer offenen Gebäckdose auskühlen lassen.

Bei mehreren Blechen kann es sein, das die unteren Bleche auf einer höheren Schiene 4 – 5 Minuten nachbacken müssen.

Noch ein Tipp: Werden die Kekse heiß vom Backpapier genommen fühlen sie sich von unten an, als währen sie nicht durchgebacken. Auch das kommt von dem hohen Zuckeranteil. Nach dem auskühlen ist das Gebäck rundum knusprig und lecker.

 

30 Mai 2015

Afrikanischer Tanz-und Trommelabend 2015

Der Verein „Partnerschaft Aukrug-Sien e.V.“ freut sich,

auch 2015 wieder einen

afrikanischen Tanz- und Trommelabend

mit der Gruppe „Djante Bi“ aus Hamburg anbieten zu können.

 

 Wann?

12.09.2015

19:30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

 Wo?  Tivoli-Aukrug Bargfelder Strasse 2, 24613 Aukrug
 Eintrittspreise?  Kinder/Jugendliche   8 Euro
 Erwachsene 12 Euro
 Kartenvorverkauf Bei SKRIBO menschen-bauen-leben in Aukrug

 

Djante Bi – ein internationales Ensemble

Leitung: Sana Diedhiou

Djante Bi bedeutet „die Morgendämmerung“ in der Sprache Wolof.
Das Repertoire von Djante Bi umfasst Musik (Perkussion, Gesang) und Choreographien aus Senegal, Gambia, Guinea-Bissau und Guinea. In den Musizier- und Tanzstilen der Jola, Tukuleur, Wolof, Balanta, Mina und Suusu – einiger Völker Westafrikas – spiegelt sich ein Teil der kulturellen Vielfalt der rund 18.000 afrikanischen Migrant/innen in Hamburg.

Djante Bi gewährt Einblicke in traditionelle und moderne Tanzformen aus Afrika. Dazu gehören der Solotanz, wie er bei traditionell organi­sierten Festen vorgeführt wird, und Choreographien, wie sie seit den 1960er Jahren in den Tanzschulen Westafrikas gelehrt werden.
Übergang ins Erwachsenenalter, Fruchtbarkeit, Hochzeit, eingebrachte Ernte, Hausarbeit, Schutz vor gefährlichen Begegnungen bei der Jagd, sowie auch Migration – dies sind die Themen, die Djante Bi umsetzt. Einige der Tanzele­mente werden in Tanztheater-Sequenzen integriert.
Die Kostüme und Masken sind nach traditionellen Vorlagen hergestellt. Die Stücke können zum Gesamtablauf eines 1,5-stündigen Pro­gramms zusammengestellt werden.

Die Gruppe besteht im Kern aus 10 Mitgliedern (6 Tänzer/innen, 4 Trommler). Sechs westafrikanische Nationen sind vertreten: Senegal, Guinea, Côte d´Ivoire, Togo, Burkina Faso, Liberia. Ebenso arbeiten deutsche Künstlerinnen bei Djante Bi mit. Künstler/innen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund treten gemeinsam auf und zeigen, dass kreatives und integratives Arbeiten im multikulturellen Team möglich ist.

Djante Bi spielt sowohl für ein afrikanisches Publikum, das ein „Stück Heimat im Konzertsaal“ erleben möchte, als auch für Andere, die sich Afrika mit musikalischen Mitteln nähern wollen. Die Gruppe bietet ihrem Publikum während der Solo-Passagen Raum, sich in das tänzerische Geschehen einzubringen.

Sana Diedhiou
Tänzer, Trommler und Choreograph aus der Casamance/Senegal

1983-1992 Mitarbeit im Ballett National du Sénégal:

    • Teilnahme an Tanzfestivals in Spanien, Portugal, Japan, Korea, Deutschland
    • Tournee durch Nord- und Südamerika
  • seit 1996 Tanz- und Trommellehrer in Hamburg
  • Mitbegründer und bis 2001 Choreograph und Tänzer bei der
  • Gruppe Diamoral
  • Mitwirkung bei Mandinko-Band, Jolloff, Diamoral als Solotänzer und Trommler
  • 2002/03 Konzeption des Ensembles Djante Bi
  • seit 2003 Auftritte mit Djante Bi

unter vielen anderen:

 Festivals: Einzelauftritte: 
 Karneval der Kulturen, Berlin  monsun theater, Hamburg
 Fanmeile WM 2010  Werkstatt 3, Hamburg
 altonale, Hamburg  Museum f. Völkerkunde Hamburg
 Theaternacht Hamburg  Delphi Showpalast
 festival eigenarten, Hamburg
 90 Jahre Stadtpark, Hamburg
 Afrikafest, Hohenweddrien

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18 Mai 2015

2014 – Ein außergewöhnlicher Besuch in Sien

Bei der Abfahrt in Richtung Flughafen hatte sich unsere Delegation, bestehend aus Hella Kohlmeyer, Heidemarie Seider, Carsten de Vries, Branko Irek und Reimer Reimers sicher nicht vorgestellt, plötzlich inmitten eines Volksaufstandes zu stehen. Schien bis dahin die Ebola-Epidemie doch das größte Problem in einigen afrikanischen Ländern zu sein. Burkina Faso ist übrigens Ebola-frei.
Die Anreise gestaltete sich schwieriger als sonst. Wegen einer Präsidentenversammlung in der Hauptstadt Ouagadougou wurde der Flughafen kurzzeitig für den „normalen“ Flugverkehr gesperrt. Der Flieger setzte seinen Linienflug daraufhin ohne Landung nach Abidjan an die Elfenbeinküste (Republik Côte d’Ivoire) fort. Abidjan liegt ca. 850 km weiter Richtung Südwesten am Atlantik. Nach einem kurzen Aufenthalt in Abidjan ging es auf dem Rückflug endlich in die Hauptstadt Ouagadougou.
In Ouagadougou wurde zweimal übernachtet. Am Tag 2 wurde in der Bank Geld umgetauscht. Am dritten Tag ging es begleitet von 2 jungen Leuten unserer Freunde aus Ouagadougou via Mietwagen ins Dorf. Die ersten 250km sind gut ausgebaut und asphaltiert. Die letzten 50km sind im Moment selbst für Burkinische Verhältnisse in einem sehr schlechten Zustand. Die gerade zu Ende gegangene Regenzeit hat tiefe Spuren in der Piste hinterlassen. Am Nachmittag kamen schliesslich im Dorf an. Nach der Begrüssung wurden den Gästen die Quartiere zugewiesen und ein sorgfältig ausgearbeitetes Besuchsprogramm überreicht. Im Vorfeld war von der Reisegruppe der Wunsch geäußert worden, nicht von Termin zu Termin hetzen zu wollen. Und so gab es diesmal auch „nur“ zwei offizielle Termine am Tag.
Am Abend war noch Zeit, den Staudamm zu besuchen, bevor es dunkel wurde. Der Staudamm befindet sich in einem hervorragenden Zustand, wie Branko Irek bestätigen konnte. Branko (von Beruf Architekt) hatte 2010 persönlich die Sanierungsarbeiten beaufsichtigt und die Freunde aus Sien fachlich beraten. Jetzt direkt nach der Regenzeit ist das Regenrückhaltebecken gut gefüllt. Von der Staumauer aus kann man die Fische beobachten, welche eine wichtige Nahrungsquelle darstellen.

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Das Regenwasserrückhaltebecken ist am Ende der Regenzeit gut gefüllt.

Am darauffolgenden Tag wurde die Aids-Selbsthilfegruppe des Dorfes besucht, in der es ca. 30 Mitglieder gibt. Die Medikamente werden vom Land für die Erkrankten kostenlos zur Verfügung gestellt. Leider ist es so, das nicht immer ausreichend Medikamente vorhanden sind. Diese Versorgungslücken sind für die Betroffenen eine gefährliche Zeit. Aids lässt sich mit den entsprechenden Medikamenten gut behandeln. Die Lebenserwartung ist dadurch enorm gestiegen. Die Regierung beschränkt sich auf die Lieferung der Medikamente. Eine gesundheitliche Aufklärung findet statt, aber in diesem Bereich könnte noch viel mehr geschehen. Diese wird von den Selbsthilfegruppen in zum Teil in Eigenregie und auf eigene Kosten betrieben. Der Partnerschaftsverein plant eine Spendenaktion zu organisieren, um die Selbsthilfegruppe bei ihrer Aufklärungs- und Beratungstätigkeit zu unterstützen.

 
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Bei einem Besuch der Adesi-Jahreshauptversammlung wurden die offiziellen Gastgeschenke übergeben. Dazu gehörten 2 Sätze (40 Stück) blaue Fußballtrikots (mit den Wappen von Aukrug und Sien ), sowie 15 Kalender für 2015 mit Motiven des Dorfes , welche begeistert bestaunt wurden.
Zu einem anderen Anlass wurden noch zahlreiche persönliche Gastgeschenke verteilt, welche die Gruppe im Gepäck hatte.

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Wichtiger Bestandteil der Reise waren intensive Gespräche zu allen Themen. Unter anderem wurde über die Krankenstation gesprochen. Dem Vorstand wurden umfangreiche Bauunterlagen überreicht, welche Branko Irek jetzt prüfen wird. In den Unterlagen befanden sich auch die Angebote regionaler Baufirmen, welche die Krankenstation gerne bauen würden. Auch diese Angebote müssen zunächst geprüft werden. Für den Bau ist wieder ein hoher Anteil Eigenleistungen geplant. Es wurde von den Dorfbewohnern eine Liste angefertigt, in der steht, wer welche Leistungen zu erbringen hat. Gemeinsam wurde auch der Bauplatz in Augenschein genommen. Erste Baumaterialien wurden durch die Einwohner bereits bereitgestellt. Wenn alles glatt läuft mit der Beantragung von Fördermitteln (schätzungsweise 60-70 Prozent), soll der Bau 2015 beginnen. Als Bauzeit wurden 2 Jahre kalkuliert. Die Baukosten werden sich auf ca. 120000 Euro belaufen. Dazu kommt noch die Einrichtung der Räume mit Mobilar und medizinischem Gerät.

Nach dem Regenwasserrückhaltebecken und der Schulerweiterung ist die Geburts- und Krankenstation das dritte Großprojekt, welches vom Partnerschaftsverein unterstützt wird.
Die Stipendiaten, welche von Rotary Neumünster Vicelin gefördert werden, wurden der Reisegruppe bei einem Treffen persönlich vorgestellt. Waren es 2013 noch 7, so sind es 2014 schon 10 Schüler, denen ein Studium ermöglicht wird. Die Auswahl wird in Deutschland anhand der eingereichten Bewerbungen getroffen.

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Am Sonntag ging es nach Toma, um dort das „Fest der neuen Hirse“ zu besuchen.

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Nach dem Gottesdienst in der Kirche und dem Besuch des Marktes wurde das Stadion vom Toma besucht, wo Ringkämpfe ausgetragen werden. Teilnehmer aus allen Dörfern nahmen daran teil. Für Besucher ein beeindruckendes Erlebnis.

 
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Beim Kulturabend in Sien wurde ausgelassen getanzt und getrommelt.
Am Montag hies es bereits Abschied nehmen vom Dorf. Die Reise ging weiter nach Bobo-Dioulasso (zweitgrößte Stadt Burkina Fasos). Dort gab es ein Treffen mit Rotary Bobo-Dioulasso, um zu klären, wie die zurückgezahlten Gelder aus dem ausgelaufenen Mikrokreditprojekt weiter verwendet werden könnten und ob eine Förderung des Baus der Krankenstation möglich sei.

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Übernachtet wurde in der katholischen Mission. Im Laufe des Tages gab es erste Anzeichen für Unruhen in der Stadt in Verbindung mit einer geplanten Verfassungsänderung in Bezug auf die Präsidentenwahlen. Deshalb wurde die Rückreise nach Ouagadougou um einen Tag vorgezogen, da befürchtet wurde, dass man sonst wegen Straßenblockaden nicht mehr in die Hauptstadt gelangen könnte.Für den 30.10. war im Parlament eine Abstimmung über eine Verfassungsänderung geplant, mit der sich Präsident Blaise Compaoré nach 27 Jahren im Amt eine weitere Amtszeit sichern wollte. Die Proteste des Volkes schlugen in Gewalt um. Das Regierungsgebäude wurde gestürmt und angezündet.

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Der für Freitag geplante Rückflug wurde von Brüssel Airlines gestrichen. Am Samstag fuhr man zum Flughafen, um mit einem Ersatzflug über Casablanca auszufliegen. Leider wurde der Flughafen zwischenzeitlich geschlossen, so das auch diese Möglichkeit verwehrt blieb.Zusätzlich war eine Ausgangssperre verhängt worden.
Inzwischen gab es kein Internet mehr in der Hauptstadt, so dass versucht wurde über Freunde in Deutschland eine Umbuchung zu organisieren. Dies gelang auch zunächst. Es wurde auf einen Flug mit Air France umgebucht. Dabei ergab sich ein neues Problem, da die Tickets nicht umgeschrieben worden waren. Wieder wurde von Deutschland aus telefoniert. Nach längerer Diskussion wurden die Tickets schliesslich in Kapstadt (Südafrika!) umgeschrieben und elektronisch an Branko Irek geschickt. In der Mission wurden die neuen Tickets ausgedruckt.
Montag Mittag konnte man endlich über Lomé (Hauptstadt von Togo) nach Paris ausfliegen. Mit 3 Tagen Verspätung landete die Gruppe am Dienstag wohlbehalten in Hamburg. Abgesehen von den etwas holprigen Reisebedingungen war die Reise sehr erfolgreich.

09 Nov 2014

„20 Jahre – 20 Bäume“ – Aukrug

Zum Abschluß der Feierlichkeiten, anläßlich des 20-jährigen Jubiläums des Vereines „Partnerschaft Aukrug – Sien e.V.“ fand am 10.10.2014 auf dem Schulgelände eine Baumpflanzaktion unter dem Motto „20 Jahre – 20 Bäume“ statt. Die 2 1/2-stündige Gemeinschaftsaktion wurde unter Beteiligung der Gemeinde Aukrug, der Aukrugschule (als Partnerschule von Sien) dem Aukruger Bund für Natur und Landschaftsschutz e.V., sowie unserem Verein durchgeführt.

Einen besonderen Dank an unseren Schulhausmeister Herrn Kalies, der im Vorfeld die 20 Pflanzlöcher in Handarbeit ausgehoben und vorbereitet hat,

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…sowie dem Aukruger Bund für Natur- und Landschaftsschutz e.V. für die detailierte Planung, Vorbereitung und fachliche Durchführung der Baumpflanzaktion.

 

 Impressionen

Gespannt lauschen die Kinder der Anleitung von Jörg Rohwehl vom Aukruger Bund beim pflanzen eines Musterbaumes.

Gespannt lauschen die Kinder der Anleitung von Jörg Rowehl vom Aukruger Bund beim pflanzen eines Musterbaumes.

Um dem Baum einen guten Start zu ermöglichen, wird die ausgehobene Erde mit gut abgelagertem Mist und Urgesteinsmehl/Bentonit vermischt

Um dem Baum einen guten Start zu ermöglichen, wird die ausgehobene Erde mit gut abgelagertem Mist und Urgesteinsmehl/Bentonit vermischt.

Bürgermeister Nils Kuhnke lies es sich trotz vollem Terminkalender nicht nehmen, der Aktion persönlich beizuwohnen.

Bürgermeister Nils Kuhnke lies es sich trotz vollem Terminkalender nicht nehmen, der Aktion persönlich beizuwohnen.

Danach gab es kein halten mehr. Begeistert stürzten die Kinder sich auf die Arbeitsgeräte und das Pflanzmaterial.

Danach gab es kein halten mehr. Begeistert stürzten die Kinder sich auf die Arbeitsgeräte und das Pflanzmaterial.

Zeitweilig wurde an 5 Bäumen gleichzeitig gearbeitet.

Zeitweilig wurde an 5 Bäumen gleichzeitig gearbeitet.

Und ganz wichtig...

Und ganz wichtig…

...40 bis 50 Liter Wasser pro Baum.

…40 bis 50 Liter Wasser pro Baum.

15 Obstbäume stehen auf den Gelände "Spann"

15 Obstbäume stehen auf den Gelände „Spann“

2 wurden auf dem Schulhof platziert.

2 wurden auf dem Schulhof platziert.

3 weitere zieren den Rasen vor der Schule im Ziegeleiweg.

3 weitere zieren den Rasen vor der Schule im Ziegeleiweg.

Gepflanzt wurden 12 Apfel-, 4 Birn-, sowie 4 Pflaumenbäume. Die erste Ernte wird voraussichtlich 2-3 Jahre auf sich warten lassen, so das die Schüler, die heute so fleissig geholfen haben, die Aukrugschule bereits verlassen haben werden. Für eine Stärkung zwischendurch hatte die Schule kleine Apfelküchlein gebacken.

Die gepflanzten Bäume werden die nächsten Generationen im Sachkundeunterricht begleiten. Angedacht ist Beispielsweise, später im Unterricht die Früchte zu Saft zu verarbeiten.

Vom 20. bis zum 31. Oktober wird eine 6-köpfige Delegation nach Burkina Faso in unsere Partnergemeinde reisen. Neben dem Treffen langjähriger Freunde, wird man zusammen das Jubiläum feiern und sich über die aktuellen Projekte beraten. Das Hauptthema wird dabei der Bau der Kranken- und Geburtsstation sein, welche wenn alles klappt, 2015 realisiert werden soll. Eine Baumpflanzaktion zum gleichen Motto, hat in Sien, organisiert von A.d.e.s.i. (dem Partnerschaftsverein in Sien) bereits am 15. August stattgefunden. Bilder dazu gibt es hier.

10 Okt 2014

Baumpflanzaktion „20 Jahre – 20 Bäume“

Nach der gelungenen Jubiläumsfeier am 22.08.14 und dem schönen Tanz- und Trommelabend einen Tag später, möchten wir die Jubiläumsfeierlichkeiten in Aukrug mit einer Baumpflanzaktion unter dem Motto „20 Jahre – 20 Bäume“ beschliessen.

Die Aktion findet als Gemeinschaftsprojekt zusammen mit der Gemeinde Aukrug, der Aukrugschule als Partnerschule von Sien, Bündnis eine Welt Schleswig-Holstein (BEI), dem Partnerschaftsverein Aukrug-Sien e.V. und fachlich beraten durch den Aukruger Bund für Natur und Landschaftsschutz e.V. statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen, unserer  Baumpflanzaktion beizuwohnen. Wir treffen uns am Freitag, dem 10.10.2014 um 9 Uhr, hinter der Aukrugschule. Bilder zur Baumpflanzaktion vom 10.10.2014 in Aukrug gibt es hier.

Die Obstbäume kommen später der Schule zugute. Es ist angedacht sie für Projektunterricht mit nachhaltiger Umwelterziehung zu nutzen. Die Früchte können z.B. für die Saftherstellung im Unterricht, in Verbindung mit einem gesunden Frühstück genutzt werden.

In unserer Partnergemeinde hat die Aktion unter dem gleichen Motto, von A.d.e.s.i. (dem Partnerschaftsverein in Sien) organisiert, bereits am 15.08.14 stattgefunden.

Hier ein paar Impressionen von der Aktion in Sien:

Aktion "20 Jahre - 20 Bäume" in Sien

Christophe Ki, Vorsitzender von A.d.e.s.i.

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20 Sep 2014

Mitreißender Tanz- und Trommelabend mit „Djante Bi“

Auf Einladung des Vereines „Partnerschaft Aukrug-Sien e.V.“ präsentierte die Gruppe „Djante Bi“ aus Hamburg am 23.08.2014 rund 100 Zuschauern eine mitreißende Bühnenshow.

DSCF0883cWummernde Trommeln, afrikanischer Gesang und über die Kultur Afrikas erzählende Choreographien sorgten für einen unterhaltsamen Abend. Die Themen der dargebotenen Tanzeinlagen erzählen Geschichten, wie zum Beispiel darüber, was passieren kann, wenn die Ernte schlecht ist (Hunger, Verzweiflung und Neid), oder über die (erfolgreich) eingebrachte Ernte.

DSCF0887cSchon im ersten Teil des Programmes wurde das Publikum in die Tanzeinlagen mit eingebunden und lies sich sofort von der ausgelassenen Stimmung anstecken.

DSCF0893c„Djante Bi“, was in der Sprache Wolof, soviel wie „die Morgendämmerung“ bedeutet, versteht aber auch etwas von leiseren Tönen. So wurden Stücke auf der Ngoni, einer westafrikanischen Stegharfe, welche sehr schön klingt, gespielt.

DSCF0890cGefühlt verging die Zeit bis zur Pause viel zu schnell. Nach rund einer Stunde konnten sich die Zuschauer bei einem kleinen Imbiss für den zweiten Teil des Programmes stärken. Für diesen hatte der Vorsitzende Reimer Reimers noch einen Bonus im Gepäck. Die Trommelgruppe „Tokkolo“ aus Schenefeld, welche am Freitag während der Jubiläumsfeier bereits die Gäste erfreute, hatte im Vorfeld Interesse daran gezeigt, am Programm mitzuwirken. Der Vorschlag, die Gruppe nach der Pause mit ins Programm einzubinden kam von „Djante Bi“. Das Ergebnis konnte sich hören und sehen lassen. Die beiden Gruppen, die noch nie zuvor miteinander gespielt hatten, brauchten nicht einmal ein ganzes Stück, um sich aufeinander einzuspielen.

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Während der Trommelsession hielt es die Zuschauer nicht mehr auf den Plätzen. Es wurde begeistert mitgetanzt und gesungen.

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DSCF0956cReimer Reimers wünschte sich noch eine Zugabe, aber dafür sollten als Bedingung „alle“ mitmachen. Und so kam es kurz nach 22 Uhr zu einem großem Finale, bei dem der ganze Saal in Bewegung war..

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Einen besonderen Dank an den Kulturförderverein Aukrug, für die technische Ausstattung.

 

24 Aug 2014

20 Jahre gelebte Partnerschaft

Auf 20 Jahre Vereinsgeschichte konnte der Verein „Partnerschaft Aukrug-Sien e.V.“ am 22.08.2014 zurückblicken. Ein guter Anlaß einmal zusammen zu feiern. Und wie der Vorsitzende Reimer Reimers bemerkte, trotz der langen Zeit die erste Veranstaltung dieser Art.
Neben den Vereinsmitgliedern, waren Vertreter der örtlichen Vereine, der Politik und die vielen Spender und Sponsoren, ohne die die Umsetzung vieler Projekte gar nicht möglich gewesen wäre, eingeladen worden, um ihnen persönlich für die jahrelange Hilfe zu danken. Gemeinsam schaute man auf die verwirklichten Projekte der letzten 20 Jahre zurück und wagte einen kleinen Ausblick in die Zukunft.

So soll 2015 eine Kranken- und Geburtsstation in Sien gebaut werden, von der auch die Nachbardörfer profitieren werden. Bisher ist ein Kilometerlanger Fußmarsch nötig, um eine Krankenstation zu erreichen. In der Regenzeit ist der Weg dorthin von einem reissenden Fluß versperrt, so das weite Umwege gegangen werden müssen. Die Burkinische Regierung hat inzwischen grünes Licht gegeben und wird medizinisches Personal stellen. Die Gemeinde Sien muss für die nötigen Gebäude, die Ausstattung und deren späterer Unterhaltung sorgen. 2015 soll das Projekt mit unserer Hilfe umgesetzt werden.
Kreispräsident Lutz Clefsen bemerkte in seiner Rede, daß „Die partnerschaftliche Verbundenheit Aukrugs zum Dorf Sien „ein Stück gelebte Solidarität sei, die wir so ganz selten finden“.

Kreispräsident Lutz ClefsenWenn Amtsvorsteher Peter Thomsen gefragt wird, welche Besonderheiten es im Amt Mittelholstein gibt, fällt ihm immer auch „Partnerschaft Aukrug-Sien“ ein, weil der Verein es geschafft hat, die Begeisterung von 1994 für die Partnergemeinde Sien am Leben zu erhalten.

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Andrea Bastian vom „Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein“ (BEI) freut sich, das der Verein auch im BEI Mitglied ist und lobte „Aukrug-Sien ist ein ganz außerordentlicher Verein“. BEI feiert in diesem Jahr ebenfalls sein 20-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „20 Jahre – 20 Orte“ besucht BEI 20 Veranstaltungen ihrer Mitglieder. Der Vorsitzende Reimer Reimers bekam von ihr einen symbolischen Staffelstab überreicht, da auch die Feier des Vereinsjubiläums zu den 20 Orten gehört.

DSCF0835aVon den 14 Gründungsmitgliedern, die auf der Gründungsversammlung am 3. Februar 1994 dem Verein beigetreten sind, waren bei der Feier 8 dabei. Karin Rathjens, Ulrich Teetzen, Hans-Heiner Schaalburg-Logan, Norbert Schildbach, Jürgen Nagel, Reinhard Marose, Branko Irek und Reimer Reimers wurden jeweils mit einer Urkunde und einem Kalender 2015 für die Mitgliedschaft vom ersten Tag an geehrt. Für Marie Carstens nahm stellvertretend ihr Sohn die Ehrung entgegen. Britta Stabenow war an diesem Abend verhindert und wird nachträglich geehrt.

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Auch der Gemeinde wurde Geschenk zuteil. Bürgermeister Kuhnke bekam ein von Hans-Heiner Schaalburg-Logan gemaltes Ölgemälde, welches den Ortseingang von Sien zeigt überreicht. Kuhnke kündigte an, dass das Gemälde im Leseraum des Gästehauses aufgehängt werden wird, welcher auch der Versammlungsraum des Vereines ist.

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Hella Kohlmeyer, die selbst ein Jahr in Sien gelebt hat, präsentierte via Beamer Bilder aus Sien und erläuterte, wie sich die Bedingungen vor Ort dank unserer Hilfe schon verbessert haben.

DSCF0861aAbgerundet wurde der Abend durch die Trommelgruppe Tokkolo aus Schenefeld, welche afrikanische Trommelstücke und Gesang zum Besten gab.

DSCF0823aFür die beiden Vorsitzenden Branko Irek und Reimer Reimers hatte der Vorstand auch noch eine Überraschung parat. Dafür, das sie seit ebenfalls 20 Jahren den Vereinsvorsitz übernehmen, wurde ihnen jeweils eine Ehrenurkunde verliehen und als Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz  ein Apfelbaum überreicht.

DSCF0856aStefan Ziehm und Hella Kohlmeyer haben einen Kalender für 2015 mit Motiven aus Sien entworfen. Der Kalender kann ab sofort bei menschen-bauen-leben und an unseren Infoständen für 10 Euro erworben werden. Die Verkaufserlöse fliessen mit in die aktuellen Projekte ein.

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Im September, oder Anfang Oktober werden zum Abschluß, an der Aukrugschule (Partnerschule der Schule von Sien), unter dem Motto „20 Jahre – 20 Bäume“, 20 Obstbäume gepflanzt. Eine gleiche Baumpflanzaktion in Sien hat bereits stattgefunden.
Im Oktober reist eine sechsköpfige Delegation nach Sien. Darunter ist auch ein Mitglied unseres langjährigen Partners und Sponsors „Rotary Club Neumünster-Vicelin„. Gemeinsam wird man vor Ort das Jubiläum feiern, die Entwicklung des Dorfes in Augenschein nehmen und über die aktuellen Projekte sprechen.

23 Aug 2014

Projekttage und 60 Jahre Aukrugschule

DSCF0168aAm 03.07.2014 hat die Aukrugschule mit einem großen Schulfest ihr 60-jähriges Bestehen gefeiert. Das Schulfest war gleichzeitig der Abschluß der diesjährigen Projekttage. Zwischen der Schule in Sien/Burkina Faso und der Aukrugschule besteht im Rahmen der Aktivitäten des Partnerschaftsvereins Aukrug-Sien e.V. eine Schulpartnerschaft. Die beiden dritten Klassen hatten sich entschlossen während der Projektwoche mehr über die westafrikanische Partnergemeinde zu erfahren und haben sich mit dem Thema „Sien / Burkina Faso“ befasst. Gern hat der Partnerschaftsverein die Projektwoche beratend begleitet.

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Hella Kohlmeyer, die ein Jahr in Sien gelebt hat, hat je einen Vortrag vor den beiden Klassen gehalten und den Schülern und Schülerinnen das Leben in Burkina Faso näher gebracht. Auf Grundlage der Vorträge haben sich die Klassen in afrikanischer Küche, Batiken (Stoffe färben) geübt. Jeweils 5 Schüler haben zusammen Teile des Dorfes nachgebaut. Dabei sind tolle Arbeiten entstanden, die am Präsentationstag (während des Schulfestes) in der Schulaula ausgstellt wurden.

Das gebastelte Dorf

 

Batiken (Stoffe färben)

Unser Info- und Verkaufsstand in der Aula

Ein paar unserer Ausstellungsstücke

Die Gäste des Schulfestes bekamen den ganzen Nachmittag über ein buntes Programm geboten. Um 14:30 Uhr eröffnete Undine Mecklenburg mit einem kurzen Rückblick auf die Historie des Schulgebäudes die Veranstaltung. Bürgermeister Kuhnke lobte während seiner kurzgehaltenen Grußansprache die damaligen Gemeindevertreter dafür, das sie den Weitblick hatten, das Schulgebäude an einem ausbaufähigen Standort zu errichten. Auf der Zeltbühne auf dem Schulhof ging es weiter mit Musik- und Tanzdarbietungen aller Schulklassen, sowie dem Elternchor, der mit „Aukrug, meine Perle“, einem umgedichteten Liedtext eines bekannten Hamburger Künstlers, ein ganz besonderes Geschenk für die Schule im Gepäck hatte. Den musikalischen Abschluß bildeten die Trommel AG der Aukrugschule, sowie eine kleine Aukruger Trommelgruppe, die mit mitreissenden Trommelrythmen zu begeistern wussten.

Abgerundet wurde der bunte Nachmittag durch das Mitwirken weiterer Vereine. Der Elternbeirat und der „Verein der Freunde und Förderer“ (V.F.F.) der Aukrugschule haben in der Aula eine Cafeteria betrieben. Die Landfrauen kümmerten sich ebenfalls um das leibliche Wohl der Besucher. Der DRK-Ortsverein präsentierte vor der Schule einen Rettungswagen. Auf dem Sportplatz hinter dem Schulhof wurde vom Ponyhof Heidkate Ponyreiten angeboten. Die Pfadfinder der Kirchengemeinde Aukrug hatten hinter dem Schulgebäude ihr Lager aufgeschlagen. Weitere Mitwirkende waren die VHS Aukrug, die Tennissparte des TSV Aukrug, die Schminkexpertinnen der Kita, sowie die Lesepaten.

Bildmaterial: Marco Pahlke

04 Jul 2014

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