Besuche & Berichte

Bangoura Group: Interaktives Konzert und Tanztheater

Die Kraft Afrikanischer Musik mit allen Sinnen erleben.

Die sieben in Norddeutschland lebenden MusikerInnen und TänzerInnen aus Guinea, Burkina Faso, Togo und Deutschland laden ganz im Sinne der afrikanischen Tradition zum gemeinsamen Singen, Tanzen und Feiern ein. Ihre Musik reicht von temperamentvollen Rhythmen, getrommelt auf Djembes und Dunduns über virtuose Balafonmelodien (afrikan. Xylofon) bis zu gefühlvollen Baladen, gespielt auf der Ngoni, (afrikan. Saiteninstrument). Die beiden Performer mit ihrem Tanztheater zwischen den Musikern und dem Publikum, so daß es zu einem neuen WIR kommt. Jenseits von Exotik

Mit der Bangoura Group erwarten sie Meister ihres Genres.
Alseny Camara aus Guinea war jahrelang Solist des berühmten Nationalballett Guineas, Mohamed Sylla aus Guinea lernte bei Koumbana, einem der besten Sangban Spieler weltweit, Sylvia Franke arbeitet ihr gesamtes berufliches Leben mit westafrikanischen Rhythmen, ob als Autorin ihrer drei Lehrwerke, als Dozentin in ihrer eigenen Trommelschule oder als langjährige Percussionistin beim König der Löwen, Mamoudou Diarra gehört zur berühmten Griotfamilie und verkörpert die Kunst Balafonspiels in jeder seiner Zellen, Dramane Daho kreiert eigene Fusionarrangements zwischen Traditionell und modern und ist ein charmanter Performer mit Djembe und Ngoni, Moussa Issiakha choreografiert eigene Tanztheaterstücke und ist als Darsteller im Schausielhaus Hamburg international unterwegs, Stephanie Bangoura entwickelt als Performerin, Dozentin und Therapeutin ganzheitliche Zugänge zu afrikanischen Tanz und unterrichtet in eigens entwickelten Ausbildungsseminaren für Tänzer und Pädagogen sowie  an der Hochschule für Tanz in Bahia/Brasilien.

Afrikanischer Musikabend in Zusammenarbeit mit dem Kulturförderverein Aukrug e.V.


Wann? 09.09.2017, 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr,
Wo? Versammlungsraum der Gemeinde Aukrug, Bargfelder Straße 10 – Eingang Gästehausseite

Karten? VVK 12€* – Mitglieder Kfv 10€*

Abendkasse 15€ – Mitglieder Kfv 13€

VVK? SKRIBO – menschen-bauen-leben Aukrug / Nortorf,

in jeder Reservix-Vorverkaufsstelle und Online:

Bandinfo? Bangoura Group

)* zzgl. VVK-Gebühr (1,20€)


Hörprobe? Bangoura Group Trailer

 

15 Aug 2017

Die ersten Kinder, in der neuen Geburtsstation geboren

Wir freuen uns, die ersten Geburten

in der neuen Geburtsstation bekannt geben zu dürfen.

Das erste Kind wurde am 20.11.2016 geboren:

Pascal Christ Sow

Mutter: Josephine Paré

Das zweite Baby wurde am 05.12.2016 geboren:

Angela Rosine Nado Sow

Mutter: Martine Ki

Wir gratulieren den frischgebackenen Eltern herzlich zur Geburt ihrer Kinder.


Wissenswertes zum Namensrecht in Burkina Faso (Quelle: Bundesministerium des Inneren)

Namen von Ehepartnern:

Die Ehegatten führen keinen gemeinsamen Familiennamen kraft Gesetzes. Jeder Ehegatte führt weiterhin den zur Zeit der Eheschließung geführten Familiennamen.

Die Ehefrau behält zwar ihren Namen nach der Eheschließung, sie kann aber den Namen ihres Ehemannes im täglichen Leben führen. Einer besonderen Erklärung bedarf es hierfür nicht.

Namen von Kindern:

Das Kind, dessen Eltern miteinander verheiratet sind, erhält bei der Geburt den Familiennamen des Vaters.

Das Kind, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind, erhält bei der Geburt

  • den Familiennamen der Mutter, wenn der Vater nicht feststeht,
  • den Familiennamen des Vaters, wenn dieser die Vaterschaft anerkannt hat.

Das adoptierte Kind erhält den Namen des/der Annehmenden.

 

18 Dez 2016

Unsere Reise nach Sien 2016 – Ein Film zur Reise

Während unserer Reise sind nicht nur viele Fotos entstanden, sondern auch kleine Videosequenzen.

Peter Marsch hat seine Fotos und Videos von der Reise zu einem schönen Film zusammen geschnitten, welchen wir mit freundlicher Genehmigung der Reisegruppe hier zeigen möchten.

20 Okt 2016

2016 – Sienbesuch in der Regenzeit – ein unvergessliches Erlebnis

Das neuste Projekt, die Krankenstation, ist Ende August eingeweiht worden. Eine sechsköpfige Delegation aus Aukrug war dabei.

Einzug der Delegation ins Dorf

Einzug der Delegation ins Dorf

Bereits vor vielen Jahren war in Sien der Wunsch ausgesprochen worden, eine Krankenstation vor Ort zu bauen, da die Wege nach Toma (Kreisstadt) als auch nach Zouma (Nachbardorf mit Krankenstation) in der Regenzeit fast unpassierbar sind.

Strasse während der Regenzeit

Strasse während der Regenzeit

Dies war lange Zeit nicht möglich, da der burkinische Staat einen Mindestabstand von einer Krankenstation zur anderen von zehn Kilometern festgelegt hatte. Bei Unterschreitung dieser Entfernung würden keine Pfleger bzw. Hebammen vom Staat bereitgestellt.

Neu gebaute Personalunterkunft

Neu gebaute Personalunterkunft

Nun ist diese Festlegung vor einigen Jahren heruntergesetzt worden. Dadurch wurde die Errichtung einer Krankenstation in Sien möglich. Die nun fertiggestellte Anlage umfasst zwei Behandlungsgebäude: eine Kranken- und eine Geburtsstation. Außerdem zwei Wohnhäuser für die Pfleger bzw. die Hebamme und separate Toiletten für die Patienten.

Finanziert wurde der Neubau mit Mitteln (75%) des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), dem Partnerschaftsverein Aukrug-Sien e.V und durch Eigenleistung der Dorfbevölkerung. Neben dem Baugrundstück hat sich jede Familie in Sien vertraglich verpflichtet, einen gewissen Anteil an Baumaterial zu stellen.

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Bauvorbereitend wurde im Juni 2015 ein neuer Tiefbrunnen gebohrt, welcher zunächst die Baustelle mit Wasser versorgt hat. Jetzt wird der Brunnen als eigenständige Wasserquelle für die Krankenstation genutzt. Im Juli 2015 konnte dann der Hochbau des ersten Bauabschnittes begonnen werden. Zu unserer Überraschung konnte Branko Irek bei seinem Besuch im Dezember 2015 bereits den fertigen ersten Bauabschnitt inspizieren.

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Erster Bauabschnitt im Dezember 2015

Der Neubau erfolgte in etwas mehr als einem Jahr und bewegte sich innerhalb des vorher kalkulierten Kostenrahmens. Ursprünglich waren 2 Jahre Bauzeit berechnet worden, mit einer Eröffnung im Frühjahr/Sommer 2017. Umso mehr freut es uns, daß die Station zur diesjährigen Regenzeit bereits ihren Betrieb aufnehmen kann. Neben der Bevölkerung von Sien, profitieren auch die Nachbargemeinden Niéme, Nyon, Siépa und Goa von der Krankenstation. Zusammen sind das zirka 3-4000 Menschen.

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Die Ausstattung und die medizinischen Geräte der Station wurden von Rotariern gestiftet. Beteiligt haben sich der Rotary Club Neumünster-Vicelin, Deutschland, der Rotary Club Bobo-Dioulasso, Burkina Faso, der Rotary Distrikt 1890, Deutschland, der Rotary Distrikt 9101, Westafrika, sowie die Rotary Foundation, International.

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Der neue Fuhrpark der medizinischen Station.

Im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten wurde eine Infotafel an einem der Gebäude angebracht, die an die erfolgreiche Zusammenarbeit der verschiedenen Rotary-Clubs erinnern soll.

Mit dem Rotary Club Neumünster-Vicelin verbindet uns eine lange erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Club hat sich schon an mehreren großen Projekten finanziell beteiligt, wie z.B. dem Regenwasserrückhaltebecken und der Erweiterung der Schule in Sien. Mit Erfolg wird auch seit Jahren die Berufsausbildung Siener Schüler durch Stipendien gefördert.

Zur Einweihung waren – neben den Besuchern aus Deutschland – viele Prominente geladen. Das fing bei der ehemaligen Botschafterin Sophie Sow an und ging bis zu einem Abgesandten des Gesundheitsministeriums. So wurde dann auch das Band vor der Tür zur Krankenstation von vielen Menschen durchschnitten, der Vorsitzende der Partnerschaft Aukrug-Sien e.V. mittendrin. Das war für alle Delegationsteilnehmer ein denkwürdiger Augenblick.

Feierliche Eröffnung der Geburts- und Krankenstation. Ein bewegender Moment.

Feierliche Eröffnung der Geburts- und Krankenstation. Ein bewegender Moment.

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Botschafterin Sophie Sow bei Ihrer Ansprache anlässlich der Einweihung der neuen Geburts- und Krankenstation

 

Außer diesem Höhepunkt gab es für die Delegation noch vielerlei Begegnungen mit Gruppierungen und Einzelpersonen, die beeindruckend waren. So wurde wieder die Gruppe der Aidskranken besucht. Diese Menschen haben sich zusammengetan, um über ihre Krankheit zu informieren und die Schwellenangst für den Besuch eines Arztes und die Erstellung einer Diagnose zu verringern. Es ist heute möglich, mit den dementsprechenden Medikamenten, als HIV-positiv eingestufter Mensch ein „fast“ normales Leben zu führen. Sogar die Chance, gesunde Kinder zu gebären ist sehr sehr hoch. Allerdings muss man dafür den Mut haben, sich zu der Krankheit zu bekennen.

Besuch bei der AIDS-Selbsthilfegruppe, welche unermüdlich Aufklärungsarbeit leistet und den Betroffenen mit Rat zur Seite steht

Besuch bei der AIDS-Selbsthilfegruppe, welche unermüdlich Aufklärungsarbeit leistet und den Betroffenen mit Rat zur Seite steht

Auch das Regenwasserrückhaltebecken wurde von der Delegation aufgesucht. Es war randvoll, da Regenzeit herrschte. Daher war es auch überall grün und gar nicht so staubig, wie bei den vorangegangenen Besuchen.

Das gut gefüllte Regenrückhaltebecken.

Das gut gefüllte Regenrückhaltebecken.

Sattes Grün, so weit das Auge reicht. So zu sehen, nur in der Regenzeit.

Sattes Grün, so weit das Auge reicht. So zu sehen, nur in der Regenzeit.

Insgesamt haben alle Teilnehmer der Reise wieder einmal vielerlei Eindrücke aus Sien mitgebracht, und es hat wertvolle Denkanstöße für die weitere Vereinsarbeit gegeben. Es ist schön zu sehen, dass es möglich ist, selbst mit manchmal kleinen Dingen die Lebensqualität von so vielen Menschen zu verbessern. Die Regierung Burkina Fasos hat schon vor einigen Jahren die gute Entwicklung der Region anerkennend gewürdigt und kurzerhand einen Stromanschluss ins Dorf legen lassen. Ein nachhaltiger Schritt, der viele neue Möglichkeiten eröffnet hat.

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15 Okt 2016

Reise nach Sien im Dezember 2015

Branko Irek ist im Dezember 2015 nach Sien gereist, um die Baustelle der Krankenstation zu inspizieren.

Er wurde auf traditionelle Weise im Dorf begrüßt:

Branko über seinen Besuch in Sien:

Und am nächsten Tag im Dorf Sien hat mich gleich volles Programm erwartet. – Kontrollgang über die Baustelle und Abnahme der Gebäude, Besuch der AIDS-Gruppe, deren Präsidentin kurz zuvor gestorben ist mit anschließender Besprechung,

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Besuch der Schule und Besprechung über die Verwendung der Spendengelder, Besuch weiterer Familien bei welchen ein Familienmitglied gerade gestorben ist. Die restlichen Familienmitglieder überglücklich über eine kleine Spende, da der Haupternährer der Familie gestorben ist.

Über die Baustellenkontrolle hat Christoph ein Kurzvideo gemacht, bei welchem die Räumlichkeiten der neuen Krankenstation gut zu sehen sind.

Die Gebäude sehen gut aus, auch wenn ich einige kleine, hauptsächlich optische Punkte bemängelt habe, die in den nächsten Tagen beseitigt werden sollten. Besonders interessant ist mitten im Gebäude der Krankenstation stehende Innenhof, der die Hitze aus dem Gebäude nach oben entweichen lässt.

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Der Innenhof wird bepflanzt, so dass er auch optisch eine schöne Abwechslung ist. Der Bauschutt wird nach Abschluss aller Arbeiten beseitigt.
Der Besuch der Aidsgruppe….
Anschließend Besuch der Schule…
Und endlich der Besuch des Regenwasserrückhaltebeckens.
Es ist schon ein großartiger Anblick, diese riesige aufgestaute Wasserfläche zu sehen. Der „barrage“, wie er hier genannt wird, hat enorme Auswirkungen und Vorteile für das Dorf Sien und die umliegenden Dörfer. Nicht nur, dass jetzt alle Brunnen in der Umgebung Wasser haben, das ganze Mikroklima hat sich verändert. Es ist feuchter und kühler geworden, die Tiere haben eine Tränke vor der Haustür, es ist grüner geworden und es kann Reis und Gemüse an den Rändern angebaut werden.

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Und, was am wichtigsten ist, es gibt unzählige Fische im aufgestauten Wasser. Der Fisch als Nahrungsbereicherung. Die Menschen in Sien werden langsam zu Fischern.

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Doch jeder Besuch geht irgendwann zu Ende. Am 15. Dezember Abfahrt Richtung Bobo Dioulasso. Aber nicht auf der normalen Rute. Die Hauptstrecke Gassan – Dedougou soll in solch einem katastrophalen Zustand sein, dass selbst mit einem Allradfahrzeug ein Durchkommen kaum möglich ist. Also ein riesen Umweg von 50 Km auf der Buschpiste, die, so schien es mir, auch nicht viel besser war. Bis wir nach vielen Stunden und Kilometern endlich Dedougou erreichen. Ein schnelles Reisgericht in einer Bar und schon geht es weiter. Und obwohl es nur 30 Grad warm ist, schwitzt man fürchterlich. Doch wenigstens ist die Straße bis Bobo Dioulasso, meinem Ziel asphaltiert. Was für ein Unterschied, was für eine Erholung auf einer asphaltierten Straße zu fahren.

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Ankunft in Bobo spät abends, am Stadteingang warten sie schon auf mich. Fahrt zur Missionsunterkunft, duschen und schon geht es in das Bar-Restaurant Sidwaya. Eine Erholung im Bett wäre mir nach der langen Fahrt lieber gewesen, aber man kann die Einladung nicht ablehnen. Dann endlich, fast nachts zurück zur Unterkunft und schlafen.
Der Besprechungstermin mit Rotary Club Bobo Dioulasso wurde um einen Tag auf den 16. Dezember um 19.00 Uhr vorverlegt.

Die Gebäude der Kranken- und Entbindungsstation werden durch Spenden und Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert. Die Finanzmittel für die Einrichtung und medizinische Erstausstattung möchte der Rotary Club Neumünster Vicelin bereitstellen. Um das Projekt durchführen zu können, muss der RC Neumünster Vicelin mit einem RC im Land kooperieren. Dazu hat Eitel einen Kooperationsvertrag, das Memorandum of Underständing vorbereitet. Diesen Kooperationsvertrag habe ich im Reisegepäck mit dabei gehabt. Dieser sollte in Bobo Dioulasso mit dem dortigen RC besprochen, angepasst und anschließend von allen Beteiligten unterschrieben werden. Verträge vor Ort zu besprechen ist wesentlich einfacher, als über Mail oder Post. Fragen und Unstimmigkeiten lassen sich so sofort klären. Nach leichten Änderungen in den Aufgaben Von ADESI und RC Bobo Dioulasso in einer Nachtaktion mit viel Tipparbeit konnten die Verträge dann am nächsten Morgen unterschrieben werden. Nun kann Eitel endlich den Finanzierungsantrag an Rotary Club International stellen, welcher sich ggf. auch an dem Projekt beteiligt.

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Anschließend ein Marktbesuch um einige Schmucksachen für unseren Verkaufsstand zu erwerben, abends eine Einladung zu Patrice, am nächsten Abend bei Simeon und dann geht es wieder zurück nach Ouagadougou.

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Abends in Ouaga die Einladung von Sophie Sow, mit ihr in einem netten Bar-Restaurant zu speisen, dabei Auffrischung vieler Momente der 20-jährigen Partnerschaft. Meine Glückwünsche, dass Sie in der neuen Regierung eine wichtige Beraterrolle spielen wird, konnte ich übermitteln. Und Diskutieren über die neue Regierung, die bald installiert werden soll.

Die Vorhaben der neuen Regierung für die nächsten 5 Jahre hören sich schon ambitioniert an. Und die neuen, selbstbewussten Bürger Burkina Fasos werden sicherlich darauf achten, dass der neue Präsident seine Wahlversprechen nicht bricht. Eine weitere Chance werden sie ihm nicht geben.
Am nächsten Tag Abfahrt nach Ouagadougou. Am darauf folgenden Tag abends um 22.35 Uhr geht mein Flugzeug zurück Richtung Europa, meine Reise geht dann ebenfalls zu Ende.

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Die schrecklichen Bilder der kenternden Flüchtlingsbote im Mittelmeer, die Kinderleichen an den Stränden und die vielen Schicksale der Menschen die aus ihren vom Krieg zerstörten Ländern versuchen zu fliehen sind uns allgegenwertig. Die Gemeinde Aukrug ist in diesem Weltgeschehen vielleicht nur ein Staubkorn.
Und die Arbeit der Partnerschaft Aukrug-Sien e.V. ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Doch viele solche Initiativen, Partnerschaften, engagierten Gemeinden, können die Welt verändern, können die Lebensbedingungen der Menschen in diesen Ländern verbessern, so dass sie nicht mehr vor Aussichtslosigkeit, Hunger, Krieg und Verfolgung nach Europa flüchten müssen. Sie können in ihrer Heimat, bei ihren Familien bleiben.

30 Jan 2016

Vortrag von Branko Irek im Januar 2016

Die Bauarbeiten gehen schneller voran als erwartet. Und so ist die erste Hälfte fast geschafft. Der erste Bauabschnitt, die Krankenstation incl. sanitärer Einrichtungen und dem Wohngebäude für die Pfleger ist weitesgehend fertig gestellt. Im Januar 2016 werden die Bauarbeiten für die Geburtsstation beginnen. Wenn die Geburtsstation ebenso schnell gebaut werden kann, wird das komplette Projekt im Sommer 2016 abgeschlossen sein. Eine stolze Leistung, wenn man bedenkt, daß sich der Baubeginn stark verzögert hatte und eine Bauzeit bis mindestens Janaur 2017 einkalkuliert worden war.

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Branko Irek reist noch im Dezember diesen Jahres für rund 1,5 Wochen nach Sien, um für uns die Baustelle zu besichtigen und um den zweiten Bauabschnitt vorzubereiten. Es sind während des Besuches auch Treffen mit Vertretern der Schule, Vertretern der Aids-Selbsthilfegruppe und mit Rotary Bobo-Dioulasso eingeplant. Von seiner Reise wird er am

Donnerstag, 07.01.2016 um 19:30 Uhr

im großen Versammlungsraum des Gästehauses der Gemeinde Aukrug

 

ausführlich berichten und die neuesten Bilder von der Krankenstation präsentieren. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!

06 Dez 2015

Infostand auf dem Spargelfest

Wir präsentieren uns mit einem Info- und Verkaufsstand auf dem Spargelfest 2015.

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Der Stand wird gegenüber vom Spargelhof Holm, auf dem Hof „Zum Sportplatz 21“ stehen.

An unserem Stand gibt es u.a.:

Aktuelles zum Bau der Kranken- und Geburtsstation

Fotos zur Sien-Reise im letzten Jahr

Karten für unseren Tanz- und Trommelabend im September

Sowie Handarbeiten aus Sien. Die Verkaufserlöse kommen aktuellen Projekten in Sien zugute.

Wir freuen uns auf euren Besuch.

22 Mai 2015

Afrikanischer Tanz-und Trommelabend 2015

Der Verein „Partnerschaft Aukrug-Sien e.V.“ freut sich,

auch 2015 wieder einen

afrikanischen Tanz- und Trommelabend

mit der Gruppe „Djante Bi“ aus Hamburg anbieten zu können.

 

 Wann?

12.09.2015

19:30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

 Wo?  Tivoli-Aukrug Bargfelder Strasse 2, 24613 Aukrug
 Eintrittspreise?  Kinder/Jugendliche   8 Euro
 Erwachsene 12 Euro
 Kartenvorverkauf Bei SKRIBO menschen-bauen-leben in Aukrug

 

Djante Bi – ein internationales Ensemble

Leitung: Sana Diedhiou

Djante Bi bedeutet „die Morgendämmerung“ in der Sprache Wolof.
Das Repertoire von Djante Bi umfasst Musik (Perkussion, Gesang) und Choreographien aus Senegal, Gambia, Guinea-Bissau und Guinea. In den Musizier- und Tanzstilen der Jola, Tukuleur, Wolof, Balanta, Mina und Suusu – einiger Völker Westafrikas – spiegelt sich ein Teil der kulturellen Vielfalt der rund 18.000 afrikanischen Migrant/innen in Hamburg.

Djante Bi gewährt Einblicke in traditionelle und moderne Tanzformen aus Afrika. Dazu gehören der Solotanz, wie er bei traditionell organi­sierten Festen vorgeführt wird, und Choreographien, wie sie seit den 1960er Jahren in den Tanzschulen Westafrikas gelehrt werden.
Übergang ins Erwachsenenalter, Fruchtbarkeit, Hochzeit, eingebrachte Ernte, Hausarbeit, Schutz vor gefährlichen Begegnungen bei der Jagd, sowie auch Migration – dies sind die Themen, die Djante Bi umsetzt. Einige der Tanzele­mente werden in Tanztheater-Sequenzen integriert.
Die Kostüme und Masken sind nach traditionellen Vorlagen hergestellt. Die Stücke können zum Gesamtablauf eines 1,5-stündigen Pro­gramms zusammengestellt werden.

Die Gruppe besteht im Kern aus 10 Mitgliedern (6 Tänzer/innen, 4 Trommler). Sechs westafrikanische Nationen sind vertreten: Senegal, Guinea, Côte d´Ivoire, Togo, Burkina Faso, Liberia. Ebenso arbeiten deutsche Künstlerinnen bei Djante Bi mit. Künstler/innen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund treten gemeinsam auf und zeigen, dass kreatives und integratives Arbeiten im multikulturellen Team möglich ist.

Djante Bi spielt sowohl für ein afrikanisches Publikum, das ein „Stück Heimat im Konzertsaal“ erleben möchte, als auch für Andere, die sich Afrika mit musikalischen Mitteln nähern wollen. Die Gruppe bietet ihrem Publikum während der Solo-Passagen Raum, sich in das tänzerische Geschehen einzubringen.

Sana Diedhiou
Tänzer, Trommler und Choreograph aus der Casamance/Senegal

1983-1992 Mitarbeit im Ballett National du Sénégal:

    • Teilnahme an Tanzfestivals in Spanien, Portugal, Japan, Korea, Deutschland
    • Tournee durch Nord- und Südamerika
  • seit 1996 Tanz- und Trommellehrer in Hamburg
  • Mitbegründer und bis 2001 Choreograph und Tänzer bei der
  • Gruppe Diamoral
  • Mitwirkung bei Mandinko-Band, Jolloff, Diamoral als Solotänzer und Trommler
  • 2002/03 Konzeption des Ensembles Djante Bi
  • seit 2003 Auftritte mit Djante Bi

unter vielen anderen:

 Festivals: Einzelauftritte: 
 Karneval der Kulturen, Berlin  monsun theater, Hamburg
 Fanmeile WM 2010  Werkstatt 3, Hamburg
 altonale, Hamburg  Museum f. Völkerkunde Hamburg
 Theaternacht Hamburg  Delphi Showpalast
 festival eigenarten, Hamburg
 90 Jahre Stadtpark, Hamburg
 Afrikafest, Hohenweddrien

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18 Mai 2015

2014 – Ein außergewöhnlicher Besuch in Sien

Bei der Abfahrt in Richtung Flughafen hatte sich unsere Delegation, bestehend aus Hella Kohlmeyer, Heidemarie Seider, Carsten de Vries, Branko Irek und Reimer Reimers sicher nicht vorgestellt, plötzlich inmitten eines Volksaufstandes zu stehen. Schien bis dahin die Ebola-Epidemie doch das größte Problem in einigen afrikanischen Ländern zu sein. Burkina Faso ist übrigens Ebola-frei.
Die Anreise gestaltete sich schwieriger als sonst. Wegen einer Präsidentenversammlung in der Hauptstadt Ouagadougou wurde der Flughafen kurzzeitig für den „normalen“ Flugverkehr gesperrt. Der Flieger setzte seinen Linienflug daraufhin ohne Landung nach Abidjan an die Elfenbeinküste (Republik Côte d’Ivoire) fort. Abidjan liegt ca. 850 km weiter Richtung Südwesten am Atlantik. Nach einem kurzen Aufenthalt in Abidjan ging es auf dem Rückflug endlich in die Hauptstadt Ouagadougou.
In Ouagadougou wurde zweimal übernachtet. Am Tag 2 wurde in der Bank Geld umgetauscht. Am dritten Tag ging es begleitet von 2 jungen Leuten unserer Freunde aus Ouagadougou via Mietwagen ins Dorf. Die ersten 250km sind gut ausgebaut und asphaltiert. Die letzten 50km sind im Moment selbst für Burkinische Verhältnisse in einem sehr schlechten Zustand. Die gerade zu Ende gegangene Regenzeit hat tiefe Spuren in der Piste hinterlassen. Am Nachmittag kamen schliesslich im Dorf an. Nach der Begrüssung wurden den Gästen die Quartiere zugewiesen und ein sorgfältig ausgearbeitetes Besuchsprogramm überreicht. Im Vorfeld war von der Reisegruppe der Wunsch geäußert worden, nicht von Termin zu Termin hetzen zu wollen. Und so gab es diesmal auch „nur“ zwei offizielle Termine am Tag.
Am Abend war noch Zeit, den Staudamm zu besuchen, bevor es dunkel wurde. Der Staudamm befindet sich in einem hervorragenden Zustand, wie Branko Irek bestätigen konnte. Branko (von Beruf Architekt) hatte 2010 persönlich die Sanierungsarbeiten beaufsichtigt und die Freunde aus Sien fachlich beraten. Jetzt direkt nach der Regenzeit ist das Regenrückhaltebecken gut gefüllt. Von der Staumauer aus kann man die Fische beobachten, welche eine wichtige Nahrungsquelle darstellen.

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Das Regenwasserrückhaltebecken ist am Ende der Regenzeit gut gefüllt.

Am darauffolgenden Tag wurde die Aids-Selbsthilfegruppe des Dorfes besucht, in der es ca. 30 Mitglieder gibt. Die Medikamente werden vom Land für die Erkrankten kostenlos zur Verfügung gestellt. Leider ist es so, das nicht immer ausreichend Medikamente vorhanden sind. Diese Versorgungslücken sind für die Betroffenen eine gefährliche Zeit. Aids lässt sich mit den entsprechenden Medikamenten gut behandeln. Die Lebenserwartung ist dadurch enorm gestiegen. Die Regierung beschränkt sich auf die Lieferung der Medikamente. Eine gesundheitliche Aufklärung findet statt, aber in diesem Bereich könnte noch viel mehr geschehen. Diese wird von den Selbsthilfegruppen in zum Teil in Eigenregie und auf eigene Kosten betrieben. Der Partnerschaftsverein plant eine Spendenaktion zu organisieren, um die Selbsthilfegruppe bei ihrer Aufklärungs- und Beratungstätigkeit zu unterstützen.

 
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Bei einem Besuch der Adesi-Jahreshauptversammlung wurden die offiziellen Gastgeschenke übergeben. Dazu gehörten 2 Sätze (40 Stück) blaue Fußballtrikots (mit den Wappen von Aukrug und Sien ), sowie 15 Kalender für 2015 mit Motiven des Dorfes , welche begeistert bestaunt wurden.
Zu einem anderen Anlass wurden noch zahlreiche persönliche Gastgeschenke verteilt, welche die Gruppe im Gepäck hatte.

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Wichtiger Bestandteil der Reise waren intensive Gespräche zu allen Themen. Unter anderem wurde über die Krankenstation gesprochen. Dem Vorstand wurden umfangreiche Bauunterlagen überreicht, welche Branko Irek jetzt prüfen wird. In den Unterlagen befanden sich auch die Angebote regionaler Baufirmen, welche die Krankenstation gerne bauen würden. Auch diese Angebote müssen zunächst geprüft werden. Für den Bau ist wieder ein hoher Anteil Eigenleistungen geplant. Es wurde von den Dorfbewohnern eine Liste angefertigt, in der steht, wer welche Leistungen zu erbringen hat. Gemeinsam wurde auch der Bauplatz in Augenschein genommen. Erste Baumaterialien wurden durch die Einwohner bereits bereitgestellt. Wenn alles glatt läuft mit der Beantragung von Fördermitteln (schätzungsweise 60-70 Prozent), soll der Bau 2015 beginnen. Als Bauzeit wurden 2 Jahre kalkuliert. Die Baukosten werden sich auf ca. 120000 Euro belaufen. Dazu kommt noch die Einrichtung der Räume mit Mobilar und medizinischem Gerät.

Nach dem Regenwasserrückhaltebecken und der Schulerweiterung ist die Geburts- und Krankenstation das dritte Großprojekt, welches vom Partnerschaftsverein unterstützt wird.
Die Stipendiaten, welche von Rotary Neumünster Vicelin gefördert werden, wurden der Reisegruppe bei einem Treffen persönlich vorgestellt. Waren es 2013 noch 7, so sind es 2014 schon 10 Schüler, denen ein Studium ermöglicht wird. Die Auswahl wird in Deutschland anhand der eingereichten Bewerbungen getroffen.

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Am Sonntag ging es nach Toma, um dort das „Fest der neuen Hirse“ zu besuchen.

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Nach dem Gottesdienst in der Kirche und dem Besuch des Marktes wurde das Stadion vom Toma besucht, wo Ringkämpfe ausgetragen werden. Teilnehmer aus allen Dörfern nahmen daran teil. Für Besucher ein beeindruckendes Erlebnis.

 
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Beim Kulturabend in Sien wurde ausgelassen getanzt und getrommelt.
Am Montag hies es bereits Abschied nehmen vom Dorf. Die Reise ging weiter nach Bobo-Dioulasso (zweitgrößte Stadt Burkina Fasos). Dort gab es ein Treffen mit Rotary Bobo-Dioulasso, um zu klären, wie die zurückgezahlten Gelder aus dem ausgelaufenen Mikrokreditprojekt weiter verwendet werden könnten und ob eine Förderung des Baus der Krankenstation möglich sei.

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Übernachtet wurde in der katholischen Mission. Im Laufe des Tages gab es erste Anzeichen für Unruhen in der Stadt in Verbindung mit einer geplanten Verfassungsänderung in Bezug auf die Präsidentenwahlen. Deshalb wurde die Rückreise nach Ouagadougou um einen Tag vorgezogen, da befürchtet wurde, dass man sonst wegen Straßenblockaden nicht mehr in die Hauptstadt gelangen könnte.Für den 30.10. war im Parlament eine Abstimmung über eine Verfassungsänderung geplant, mit der sich Präsident Blaise Compaoré nach 27 Jahren im Amt eine weitere Amtszeit sichern wollte. Die Proteste des Volkes schlugen in Gewalt um. Das Regierungsgebäude wurde gestürmt und angezündet.

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Der für Freitag geplante Rückflug wurde von Brüssel Airlines gestrichen. Am Samstag fuhr man zum Flughafen, um mit einem Ersatzflug über Casablanca auszufliegen. Leider wurde der Flughafen zwischenzeitlich geschlossen, so das auch diese Möglichkeit verwehrt blieb.Zusätzlich war eine Ausgangssperre verhängt worden.
Inzwischen gab es kein Internet mehr in der Hauptstadt, so dass versucht wurde über Freunde in Deutschland eine Umbuchung zu organisieren. Dies gelang auch zunächst. Es wurde auf einen Flug mit Air France umgebucht. Dabei ergab sich ein neues Problem, da die Tickets nicht umgeschrieben worden waren. Wieder wurde von Deutschland aus telefoniert. Nach längerer Diskussion wurden die Tickets schliesslich in Kapstadt (Südafrika!) umgeschrieben und elektronisch an Branko Irek geschickt. In der Mission wurden die neuen Tickets ausgedruckt.
Montag Mittag konnte man endlich über Lomé (Hauptstadt von Togo) nach Paris ausfliegen. Mit 3 Tagen Verspätung landete die Gruppe am Dienstag wohlbehalten in Hamburg. Abgesehen von den etwas holprigen Reisebedingungen war die Reise sehr erfolgreich.

09 Nov 2014

„20 Jahre – 20 Bäume“ – Aukrug

Zum Abschluß der Feierlichkeiten, anläßlich des 20-jährigen Jubiläums des Vereines „Partnerschaft Aukrug – Sien e.V.“ fand am 10.10.2014 auf dem Schulgelände eine Baumpflanzaktion unter dem Motto „20 Jahre – 20 Bäume“ statt. Die 2 1/2-stündige Gemeinschaftsaktion wurde unter Beteiligung der Gemeinde Aukrug, der Aukrugschule (als Partnerschule von Sien) dem Aukruger Bund für Natur und Landschaftsschutz e.V., sowie unserem Verein durchgeführt.

Einen besonderen Dank an unseren Schulhausmeister Herrn Kalies, der im Vorfeld die 20 Pflanzlöcher in Handarbeit ausgehoben und vorbereitet hat,

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…sowie dem Aukruger Bund für Natur- und Landschaftsschutz e.V. für die detailierte Planung, Vorbereitung und fachliche Durchführung der Baumpflanzaktion.

 

 Impressionen

Gespannt lauschen die Kinder der Anleitung von Jörg Rohwehl vom Aukruger Bund beim pflanzen eines Musterbaumes.

Gespannt lauschen die Kinder der Anleitung von Jörg Rowehl vom Aukruger Bund beim pflanzen eines Musterbaumes.

Um dem Baum einen guten Start zu ermöglichen, wird die ausgehobene Erde mit gut abgelagertem Mist und Urgesteinsmehl/Bentonit vermischt

Um dem Baum einen guten Start zu ermöglichen, wird die ausgehobene Erde mit gut abgelagertem Mist und Urgesteinsmehl/Bentonit vermischt.

Bürgermeister Nils Kuhnke lies es sich trotz vollem Terminkalender nicht nehmen, der Aktion persönlich beizuwohnen.

Bürgermeister Nils Kuhnke lies es sich trotz vollem Terminkalender nicht nehmen, der Aktion persönlich beizuwohnen.

Danach gab es kein halten mehr. Begeistert stürzten die Kinder sich auf die Arbeitsgeräte und das Pflanzmaterial.

Danach gab es kein halten mehr. Begeistert stürzten die Kinder sich auf die Arbeitsgeräte und das Pflanzmaterial.

Zeitweilig wurde an 5 Bäumen gleichzeitig gearbeitet.

Zeitweilig wurde an 5 Bäumen gleichzeitig gearbeitet.

Und ganz wichtig...

Und ganz wichtig…

...40 bis 50 Liter Wasser pro Baum.

…40 bis 50 Liter Wasser pro Baum.

15 Obstbäume stehen auf den Gelände "Spann"

15 Obstbäume stehen auf den Gelände „Spann“

2 wurden auf dem Schulhof platziert.

2 wurden auf dem Schulhof platziert.

3 weitere zieren den Rasen vor der Schule im Ziegeleiweg.

3 weitere zieren den Rasen vor der Schule im Ziegeleiweg.

Gepflanzt wurden 12 Apfel-, 4 Birn-, sowie 4 Pflaumenbäume. Die erste Ernte wird voraussichtlich 2-3 Jahre auf sich warten lassen, so das die Schüler, die heute so fleissig geholfen haben, die Aukrugschule bereits verlassen haben werden. Für eine Stärkung zwischendurch hatte die Schule kleine Apfelküchlein gebacken.

Die gepflanzten Bäume werden die nächsten Generationen im Sachkundeunterricht begleiten. Angedacht ist Beispielsweise, später im Unterricht die Früchte zu Saft zu verarbeiten.

Vom 20. bis zum 31. Oktober wird eine 6-köpfige Delegation nach Burkina Faso in unsere Partnergemeinde reisen. Neben dem Treffen langjähriger Freunde, wird man zusammen das Jubiläum feiern und sich über die aktuellen Projekte beraten. Das Hauptthema wird dabei der Bau der Kranken- und Geburtsstation sein, welche wenn alles klappt, 2015 realisiert werden soll. Eine Baumpflanzaktion zum gleichen Motto, hat in Sien, organisiert von A.d.e.s.i. (dem Partnerschaftsverein in Sien) bereits am 15. August stattgefunden. Bilder dazu gibt es hier.

10 Okt 2014

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