Besuche & Berichte

Baumpflanzaktion „20 Jahre – 20 Bäume“

Nach der gelungenen Jubiläumsfeier am 22.08.14 und dem schönen Tanz- und Trommelabend einen Tag später, möchten wir die Jubiläumsfeierlichkeiten in Aukrug mit einer Baumpflanzaktion unter dem Motto „20 Jahre – 20 Bäume“ beschliessen.

Die Aktion findet als Gemeinschaftsprojekt zusammen mit der Gemeinde Aukrug, der Aukrugschule als Partnerschule von Sien, Bündnis eine Welt Schleswig-Holstein (BEI), dem Partnerschaftsverein Aukrug-Sien e.V. und fachlich beraten durch den Aukruger Bund für Natur und Landschaftsschutz e.V. statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen, unserer  Baumpflanzaktion beizuwohnen. Wir treffen uns am Freitag, dem 10.10.2014 um 9 Uhr, hinter der Aukrugschule. Bilder zur Baumpflanzaktion vom 10.10.2014 in Aukrug gibt es hier.

Die Obstbäume kommen später der Schule zugute. Es ist angedacht sie für Projektunterricht mit nachhaltiger Umwelterziehung zu nutzen. Die Früchte können z.B. für die Saftherstellung im Unterricht, in Verbindung mit einem gesunden Frühstück genutzt werden.

In unserer Partnergemeinde hat die Aktion unter dem gleichen Motto, von A.d.e.s.i. (dem Partnerschaftsverein in Sien) organisiert, bereits am 15.08.14 stattgefunden.

Hier ein paar Impressionen von der Aktion in Sien:

Aktion "20 Jahre - 20 Bäume" in Sien

Christophe Ki, Vorsitzender von A.d.e.s.i.

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20 Sep 2014

Mitreißender Tanz- und Trommelabend mit „Djante Bi“

Auf Einladung des Vereines „Partnerschaft Aukrug-Sien e.V.“ präsentierte die Gruppe „Djante Bi“ aus Hamburg am 23.08.2014 rund 100 Zuschauern eine mitreißende Bühnenshow.

DSCF0883cWummernde Trommeln, afrikanischer Gesang und über die Kultur Afrikas erzählende Choreographien sorgten für einen unterhaltsamen Abend. Die Themen der dargebotenen Tanzeinlagen erzählen Geschichten, wie zum Beispiel darüber, was passieren kann, wenn die Ernte schlecht ist (Hunger, Verzweiflung und Neid), oder über die (erfolgreich) eingebrachte Ernte.

DSCF0887cSchon im ersten Teil des Programmes wurde das Publikum in die Tanzeinlagen mit eingebunden und lies sich sofort von der ausgelassenen Stimmung anstecken.

DSCF0893c„Djante Bi“, was in der Sprache Wolof, soviel wie „die Morgendämmerung“ bedeutet, versteht aber auch etwas von leiseren Tönen. So wurden Stücke auf der Ngoni, einer westafrikanischen Stegharfe, welche sehr schön klingt, gespielt.

DSCF0890cGefühlt verging die Zeit bis zur Pause viel zu schnell. Nach rund einer Stunde konnten sich die Zuschauer bei einem kleinen Imbiss für den zweiten Teil des Programmes stärken. Für diesen hatte der Vorsitzende Reimer Reimers noch einen Bonus im Gepäck. Die Trommelgruppe „Tokkolo“ aus Schenefeld, welche am Freitag während der Jubiläumsfeier bereits die Gäste erfreute, hatte im Vorfeld Interesse daran gezeigt, am Programm mitzuwirken. Der Vorschlag, die Gruppe nach der Pause mit ins Programm einzubinden kam von „Djante Bi“. Das Ergebnis konnte sich hören und sehen lassen. Die beiden Gruppen, die noch nie zuvor miteinander gespielt hatten, brauchten nicht einmal ein ganzes Stück, um sich aufeinander einzuspielen.

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Während der Trommelsession hielt es die Zuschauer nicht mehr auf den Plätzen. Es wurde begeistert mitgetanzt und gesungen.

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DSCF0956cReimer Reimers wünschte sich noch eine Zugabe, aber dafür sollten als Bedingung „alle“ mitmachen. Und so kam es kurz nach 22 Uhr zu einem großem Finale, bei dem der ganze Saal in Bewegung war..

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Einen besonderen Dank an den Kulturförderverein Aukrug, für die technische Ausstattung.

 

24 Aug 2014

20 Jahre gelebte Partnerschaft

Auf 20 Jahre Vereinsgeschichte konnte der Verein „Partnerschaft Aukrug-Sien e.V.“ am 22.08.2014 zurückblicken. Ein guter Anlaß einmal zusammen zu feiern. Und wie der Vorsitzende Reimer Reimers bemerkte, trotz der langen Zeit die erste Veranstaltung dieser Art.
Neben den Vereinsmitgliedern, waren Vertreter der örtlichen Vereine, der Politik und die vielen Spender und Sponsoren, ohne die die Umsetzung vieler Projekte gar nicht möglich gewesen wäre, eingeladen worden, um ihnen persönlich für die jahrelange Hilfe zu danken. Gemeinsam schaute man auf die verwirklichten Projekte der letzten 20 Jahre zurück und wagte einen kleinen Ausblick in die Zukunft.

So soll 2015 eine Kranken- und Geburtsstation in Sien gebaut werden, von der auch die Nachbardörfer profitieren werden. Bisher ist ein Kilometerlanger Fußmarsch nötig, um eine Krankenstation zu erreichen. In der Regenzeit ist der Weg dorthin von einem reissenden Fluß versperrt, so das weite Umwege gegangen werden müssen. Die Burkinische Regierung hat inzwischen grünes Licht gegeben und wird medizinisches Personal stellen. Die Gemeinde Sien muss für die nötigen Gebäude, die Ausstattung und deren späterer Unterhaltung sorgen. 2015 soll das Projekt mit unserer Hilfe umgesetzt werden.
Kreispräsident Lutz Clefsen bemerkte in seiner Rede, daß „Die partnerschaftliche Verbundenheit Aukrugs zum Dorf Sien „ein Stück gelebte Solidarität sei, die wir so ganz selten finden“.

Kreispräsident Lutz ClefsenWenn Amtsvorsteher Peter Thomsen gefragt wird, welche Besonderheiten es im Amt Mittelholstein gibt, fällt ihm immer auch „Partnerschaft Aukrug-Sien“ ein, weil der Verein es geschafft hat, die Begeisterung von 1994 für die Partnergemeinde Sien am Leben zu erhalten.

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Andrea Bastian vom „Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein“ (BEI) freut sich, das der Verein auch im BEI Mitglied ist und lobte „Aukrug-Sien ist ein ganz außerordentlicher Verein“. BEI feiert in diesem Jahr ebenfalls sein 20-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „20 Jahre – 20 Orte“ besucht BEI 20 Veranstaltungen ihrer Mitglieder. Der Vorsitzende Reimer Reimers bekam von ihr einen symbolischen Staffelstab überreicht, da auch die Feier des Vereinsjubiläums zu den 20 Orten gehört.

DSCF0835aVon den 14 Gründungsmitgliedern, die auf der Gründungsversammlung am 3. Februar 1994 dem Verein beigetreten sind, waren bei der Feier 8 dabei. Karin Rathjens, Ulrich Teetzen, Hans-Heiner Schaalburg-Logan, Norbert Schildbach, Jürgen Nagel, Reinhard Marose, Branko Irek und Reimer Reimers wurden jeweils mit einer Urkunde und einem Kalender 2015 für die Mitgliedschaft vom ersten Tag an geehrt. Für Marie Carstens nahm stellvertretend ihr Sohn die Ehrung entgegen. Britta Stabenow war an diesem Abend verhindert und wird nachträglich geehrt.

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Auch der Gemeinde wurde Geschenk zuteil. Bürgermeister Kuhnke bekam ein von Hans-Heiner Schaalburg-Logan gemaltes Ölgemälde, welches den Ortseingang von Sien zeigt überreicht. Kuhnke kündigte an, dass das Gemälde im Leseraum des Gästehauses aufgehängt werden wird, welcher auch der Versammlungsraum des Vereines ist.

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Hella Kohlmeyer, die selbst ein Jahr in Sien gelebt hat, präsentierte via Beamer Bilder aus Sien und erläuterte, wie sich die Bedingungen vor Ort dank unserer Hilfe schon verbessert haben.

DSCF0861aAbgerundet wurde der Abend durch die Trommelgruppe Tokkolo aus Schenefeld, welche afrikanische Trommelstücke und Gesang zum Besten gab.

DSCF0823aFür die beiden Vorsitzenden Branko Irek und Reimer Reimers hatte der Vorstand auch noch eine Überraschung parat. Dafür, das sie seit ebenfalls 20 Jahren den Vereinsvorsitz übernehmen, wurde ihnen jeweils eine Ehrenurkunde verliehen und als Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz  ein Apfelbaum überreicht.

DSCF0856aStefan Ziehm und Hella Kohlmeyer haben einen Kalender für 2015 mit Motiven aus Sien entworfen. Der Kalender kann ab sofort bei menschen-bauen-leben und an unseren Infoständen für 10 Euro erworben werden. Die Verkaufserlöse fliessen mit in die aktuellen Projekte ein.

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Im September, oder Anfang Oktober werden zum Abschluß, an der Aukrugschule (Partnerschule der Schule von Sien), unter dem Motto „20 Jahre – 20 Bäume“, 20 Obstbäume gepflanzt. Eine gleiche Baumpflanzaktion in Sien hat bereits stattgefunden.
Im Oktober reist eine sechsköpfige Delegation nach Sien. Darunter ist auch ein Mitglied unseres langjährigen Partners und Sponsors „Rotary Club Neumünster-Vicelin„. Gemeinsam wird man vor Ort das Jubiläum feiern, die Entwicklung des Dorfes in Augenschein nehmen und über die aktuellen Projekte sprechen.

23 Aug 2014

Projekttage und 60 Jahre Aukrugschule

DSCF0168aAm 03.07.2014 hat die Aukrugschule mit einem großen Schulfest ihr 60-jähriges Bestehen gefeiert. Das Schulfest war gleichzeitig der Abschluß der diesjährigen Projekttage. Zwischen der Schule in Sien/Burkina Faso und der Aukrugschule besteht im Rahmen der Aktivitäten des Partnerschaftsvereins Aukrug-Sien e.V. eine Schulpartnerschaft. Die beiden dritten Klassen hatten sich entschlossen während der Projektwoche mehr über die westafrikanische Partnergemeinde zu erfahren und haben sich mit dem Thema „Sien / Burkina Faso“ befasst. Gern hat der Partnerschaftsverein die Projektwoche beratend begleitet.

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Hella Kohlmeyer, die ein Jahr in Sien gelebt hat, hat je einen Vortrag vor den beiden Klassen gehalten und den Schülern und Schülerinnen das Leben in Burkina Faso näher gebracht. Auf Grundlage der Vorträge haben sich die Klassen in afrikanischer Küche, Batiken (Stoffe färben) geübt. Jeweils 5 Schüler haben zusammen Teile des Dorfes nachgebaut. Dabei sind tolle Arbeiten entstanden, die am Präsentationstag (während des Schulfestes) in der Schulaula ausgstellt wurden.

Das gebastelte Dorf

 

Batiken (Stoffe färben)

Unser Info- und Verkaufsstand in der Aula

Ein paar unserer Ausstellungsstücke

Die Gäste des Schulfestes bekamen den ganzen Nachmittag über ein buntes Programm geboten. Um 14:30 Uhr eröffnete Undine Mecklenburg mit einem kurzen Rückblick auf die Historie des Schulgebäudes die Veranstaltung. Bürgermeister Kuhnke lobte während seiner kurzgehaltenen Grußansprache die damaligen Gemeindevertreter dafür, das sie den Weitblick hatten, das Schulgebäude an einem ausbaufähigen Standort zu errichten. Auf der Zeltbühne auf dem Schulhof ging es weiter mit Musik- und Tanzdarbietungen aller Schulklassen, sowie dem Elternchor, der mit „Aukrug, meine Perle“, einem umgedichteten Liedtext eines bekannten Hamburger Künstlers, ein ganz besonderes Geschenk für die Schule im Gepäck hatte. Den musikalischen Abschluß bildeten die Trommel AG der Aukrugschule, sowie eine kleine Aukruger Trommelgruppe, die mit mitreissenden Trommelrythmen zu begeistern wussten.

Abgerundet wurde der bunte Nachmittag durch das Mitwirken weiterer Vereine. Der Elternbeirat und der „Verein der Freunde und Förderer“ (V.F.F.) der Aukrugschule haben in der Aula eine Cafeteria betrieben. Die Landfrauen kümmerten sich ebenfalls um das leibliche Wohl der Besucher. Der DRK-Ortsverein präsentierte vor der Schule einen Rettungswagen. Auf dem Sportplatz hinter dem Schulhof wurde vom Ponyhof Heidkate Ponyreiten angeboten. Die Pfadfinder der Kirchengemeinde Aukrug hatten hinter dem Schulgebäude ihr Lager aufgeschlagen. Weitere Mitwirkende waren die VHS Aukrug, die Tennissparte des TSV Aukrug, die Schminkexpertinnen der Kita, sowie die Lesepaten.

Bildmaterial: Marco Pahlke

04 Jul 2014

Vorstand (Wahl 29.02.16)

Am 29.02.2016 wurde von der Mitgliederversammlung der Vorstand des Partnerschaftsvereines Aukrug-Sien neu gewählt.

Er setzt sich zusammen aus.

1. Vorsitzender: Reimer Reimers

2. Vorsitzender: Branko Irek

Kassenwart: Subash Likhite

Kassenprüfer: Gerhard Köhler

Kassenprüfer: Karin Rathjens

Schriftführerin: Ina Köhler

Beisitzer: Hella Kohlmeyer

Beisitzer: Eitel-Wolf Necker

Beisitzer: Heidemarie Seider

und von der Gemeinde in den erweiterten Vorstand entsandte Beisitzer:

CDU-Fraktion Helmut Radtke
SPD-Fraktion Dr. Stefan Ziehm ( 20.12.2014)
-als nachfolgendes Mitglied wurde von der SPD Lothar Altmann vorgeschlagen und am 19.03.15 von der Gemeindevertretung entsandt.
AI-Fraktion Johannes Carstens
EfA-Fraktion Tanja Nielsen (Tanja Nielsen hat aus privaten Gründen um ihre Ablösung gebeten.)
-für die EfA-Fraktion wurde von der Gemeindevertretung im Dezember 2014 Marco Pahlke als neuer Beisitzer entsandt.

17 Mrz 2014

Ein Jahr in Sien (2012/13)

Nach ihrem einjährigen Aufenthalt in Sien berichtete die ehemalige Schulleiterin Hella Kohlmeyer, auch Vorstandsmitglied des Aukruger Partnervereins, über ihre Arbeit dort und vermittelte Impressionen aus dem afrikanischen Partnerdorf.


Sie zeigte zahlreiche eindrucksvolle Bilder, die das Leben in dem kleinen burkinischen Dorf umfassend und wirklichkeitsnah dokumentieren, ein Leben, an dem ein normaler Tourist nie teilhaben kann.

Von ihrer Reise hat Hella Kohlmeyer viele landestypische Kunstgewerbeartikel mitgebracht, die vor dem Vortrag und in einer Pause angesehen und auch erworben werden konnten.

 

An diesem Abend konnten die Gäste hautnah an dem Dorfleben in Sien teilnehmen – mit seinen vielen Problemen und mit seinen Freuden.

 

Dienstag, den 17.09.13

im Großen Sitzungsraum der Gemeinde Aukrug, Bargfelder Straße 10

Einlass ab 19:00 Uhr Vortragsbeginn: 19:30 Uhr

16 Mai 2013

Fischfang in Sien

Aus Hellas Blog über das Fische fangen

Zuerst war es so, das acht Männer von ADESI so eine Art Hand-Schleppnetze in einer Reihe zu vier Paaren nebeneinander durch das Wasser zogen. Die Bevölkerung von Sien stand wartend in gebührendem Abstand am Rand, bzw. saß auf selbstgefertigten Fangkörben. Die hatten oben ein kleines Loch, wo gerade der Arm des Fischers durchpasst und wurden unten immer größer. Man stößt sie ins Wasser und sucht mit der Hand nach Fischen, die sich dorthinein verirrt hatten. Aber – wie gesagt – das kam später. Alle warteten geduldig, bis die Männer von ADESI fertig waren, und das dauerte.

In den Netzen fanden sich Welse aller Größe. Manche waren oberschenkeldick (afrikanische Oberschenkel, aber immerhin 😉 ) andere wesentlich kleiner bis sehr klein. Nachdem man – gefühlt – stundenlang gewartet hatte, wurden die Menschen schließlich ungeduldig. Man rückte mit den Fangkörben immer näher ans Ufer, um sich einen guten Platz zu sichern. Dann wurde Fulgence „genötigt“, das Zeichen für „Wasser frei“ zu geben und alles stürmte den kleinen See. Falls tatsächlich nachts Menschen schon Fische gestohlen haben sollte, fehlte die jedenfalls nicht. Es gab Unmengen. In der Regel hatten die Fischer eine Art Rucksack aus Düngersack dabei oder sie warfen ihre Beute an Land, wo dann ein anderes Familienmitglied die Fische aufsammelte und in Verwahrung nahm.

Kobai war mittendrin und schien seinen Spaß zu haben, auch der Hausmeister vom Lycée gab mir sein Handy zur Aufbewahrung und stürzte sich ins Vergnügen. Selbst Fulgence drückte mir seine beiden Handys in die Hand und eilte seinem Sohn zu Hilfe, der mit seinem Fangkorb wohl drei oder vier große Tiere gefangen hatte und nun nicht wusste, wie er sie da rauskriegen sollte, denn, wenn er den Korb nur mit einer Hand hielt, würden sie ihn ihm aus der Hand reißen. Manche großen Welse hatten sich wohl gut versteckt, aber auch sie hatten keine Chance. Immer mal wieder kamen Fischer mit dem Fangkorb noch am Arm aus dem Wasser, weil sie einen so großen Fisch in der Hand hatten, dass diese nicht mehr durch das Loch oben passte.

Zunächst wird mit dem Netz gefischt
Fischen mit dem Netz
Jeder hat seine eigene Fangmethode
Jeder möchte möglichst viele Fische fangen
Der Fang - viele Welse
Fischverkauf

Dann kamen ein paar Fischer auf mich zu, die gemeinsam mit einem Netz gefischt hatten. Sie schenkten mir einen großen Wels, weil sie sich nicht einigen konnten, wer ihn bekommen sollte oder wie sie ihn aufteilen sollten. Ich bedankte mich angemessen und fuhr mit Joe nach Hause, um das Tier zu „verarbeiten“. Dabei sind wir noch an der Pumpe vorbeigefahren, wo die ADESI-Fische verkauft wurden. Es klappte wunderbar. Frischer Fisch ist eben hier doch eher eine Seltenheit und wird gern gegessen. Ich machte wieder einige Fotos und dabei fiel mir auf, dass ich meine Ersatzkarte für die Kamera verloren haben musste bei der Barrage. Das hat mich dann doch geärgert. Wie kann man nur so dusselig sein!!!

Dann kam – siehe Überschrift – Fulgence und schenkte mir im Namen von ADESI noch ZWEI große Welse. So bekam ich, die ich mir die Tiere nun auch wirklich hätte selber kaufen können, so viel geschenkt, während andere sich mühselig selbst Fische fangen mussten. Das Leben ist schon „ungerecht“. Da werde ich wohl an anderer Stelle mal wieder eine Spende „abdrücken“. Vielleicht für die Pumpe oder so.

Jedenfalls hatte Joe dann eine anstrengende Zeit, um die Welse zubereitungsfertig zu machen. Erst wurden sie mit Holzasche gewaschen, um den Schleim abzubekommen, dann mit Wasser, damit sie sauber wurden. Danach mussten sie ausgenommen werden und in Stücke geschnitten. Die großen Köpfe habe ich gleich Joe mitgegeben, der sie wahnsinnig gern isst. Ich hatte ja so schon Mühe, den Rest unterzubringen.

02 Mai 2013

Tanz auf einem Fest

Auf einem Fest tanzen junge Männer. Hella hat einen kleinen Videofilm mitgebracht.

Die Bewegungen der Tänzer sind von den Bewegungen der Tiere Afrikas inspiriert.

23 Mrz 2013

Hella und Katrina in Sien

Nach ihrem Abitur ist Katrina für drei Monate nach Sien gereist. Sie wollte das Leben in Sien und Burkina Faso kennen lernen. Außerdem hat sie Hella unterstützt.

Die Bilder hat Katrina mitgebracht. Hier erhält man einen Eindruck, wie Hella und Katrina in Sien leben.

20 Feb 2013

Regenrückhaltebecken – 2010 musste die Staumauer repariert werden

Branko wird mit Musik begrüsst.
Es war sehr Heiß.
Der Staudamm in der Regenzeit.
Baubesprechung
Beton für den Staudamm wird gemischt.
Bei Sandsturm sind die Arbeiten besonders schwierig.
Arbeiten bei Sandsturm
Garten in Sien
Die Früchte der Arbeit

Die Staumauer des Regenwasserrückhaltebeckens im Bereich des Überlaufs wurde durch sintflutartige Regenfälle in den Jahren 2008 und 2009 stark in Mitleidenschaft gezogen. 2008 brach in der Nachbarstadt Toma schon eine Staumauer. Die Flutwellen schwappten bis nach Sien und richteten auch dort Schäden an.

2009 gab es im September landesweit in Burkina Faso innerhalb von 10 Stunden bis zu 300 mm Regen. In der Hauptstadt Ouagadougou brachen Dämme von Regenwasserreservoiren. Es gab Hunderte von Toten. Auch in Sien stürzten zahlreiche Häuser (aus Lehm gebaut) ein.

Der Überlauf des Regenwasserrückhaltebeckens stand wieder sehr stark unter Druck. Er hielt stand – noch. Eine Schadensanalyse ergab, dass unbedingt vor der nächsten Regenzeit Anfang Juni 2010 Reparatur- und Verstärkungsarbeiten durchgeführt werden mussten.

Die Kosten beliefen sich auf ca. 11.000 € . Die burkinische Regierung war aufgrund der landesweiten katastrophalen Schäden finanziell überfordert. Unserem Verein gelang es aus der Rücklage, Mitteln der Gemeinde Aukrug und vielen einzelnen Spenden den erforderlichen Betrag aufzubringen.

Im Frühjahr 2010 fuhr Branko, der ja von Beruf Architekt ist, nach Sien, um bei der Sanierung des Staudammes die Freunde aus Sien zu beraten und die Arbeiten fachlich zu beobachten.

Branko hat ausführliche Berichte verfasst, die sich downloaden (PDF) lassen:

Brankos Reisebericht Nr. 1 vom 07.04.2010

Brankos Reisebericht Nr. 2 vom 13.04.2010

Brankos Reisebericht Nr. 3 vom 14.04.2010

Brankos Reisebericht Nr. 4 vom 25.04.2010

Brankos Reisebericht Nr. 5 Abschlussbericht vom 06.5.2010

07 Apr 2010

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