Über uns

Umfassungsmauer für die Geburts- und Krankenstation

Rund ein Jahr nach der feierlichen Eröffnung der neuen Geburts- und Krankenstation in unserer Partnergemeinde Sien, konnte das Projekt nun mit dem Bau einer Umfassungsmauer abgeschlossen werden. Die Umfassungsmauer soll u.a. die Station vor Verschmutzungen durch Tiere schützen. Die Mittel für den Bau wurden wieder zum Teil durch das BMZ zur Verfügung gestellt.

 

   
   
   
   
   
   
   
   

Einzig die Türen und Tore an den Eingängen zum Gelände fehlen noch.

Durch die Mauer bekommt man einen Eindruck, wie groß das Gelände um die Station ist.

In BF wird beim bauen auf eine ansprechende Optik geachtet. Auf diesem Bild gut zu sehen, wechselt jeweils nach 2 Feldern das Muster der gemauerten Steine.

   

 

 

20 Okt 2017

Von einer ersten Idee, bis zum eigenen Honig

Joseph Toé aus unserer Partnergemeinde Sien hat erfolgreich einen Imker-Lehrgang belegt, der in Koudougou (ca. 100 Km von Sien weg) stattgefunden hat.

Schulung direkt am Bienenstock

Dazu viel Theorie

Attestation de formation (Schulungsnachweis)

Die Idee die Bienenhaltung in unserer Partnergemeinde anzuregen ist schon etwas älter. Honig stand in Sién auch schon vorher auf dem Speiseplan. Er wurde einfach bei wild lebenden Bienen abgeholt, was in Wirklichkeit aber nicht so einfach ist, wie es sich anhört. Wild lebende Bienen haben nun mal keine gerahmten Bienenwaben, die zwischendurch gegen leere getauscht werden können. Die Bienen sammeln den Nektar in Burkina Faso z.B. von Stachelakazien. Die Bienen müssen mit dem auskommen, was in der Region wächst. In der Trockenzeit sind das überwiegend Büsche und Bäume.
Reimer Reimers, der sowohl im Partnerschaftsverein Aukrug-Sién als auch im Imkerverein Aukrug und Umgebung den Vorsitz hat, versuchte bereits 2010 die Siéner für das Projekt „Bienenhaltung, Honiggewinnung- und verkauf“ zu begeistern. 2010 initiierte der Rotary-Club Neumünster-Vicelin in Sién ein Mikrokreditprojekt. Das wären gute Voraussetzungen für den Start in die Bienenhaltung gewesen. Aber die Bevölkerung von Sién war damals noch nicht so weit und konnte sich so spontan nicht für das Projekt begeistern. Jetzt, 7 Jahre später, hat Joseph Toé den Schritt gewagt und sich zum ersten Imker Siéns ausbilden lassen. Da das Mikrokreditprojekt inzwischen abgeschlossen ist, wurde die Ausbildung von Joseph Toé durch eine 200€-Privatspende aus Aukrug gefördert.
In Folge dessen interessierten sich weitere Frauen und Männer für die Bienenhaltung. Reimer Reimers hoffte, das es in ein paar Jahren vielleicht auch in unserer Partnergemeinde einen kleinen Imkerverein geben würde. Die Hoffnung wurde dann schneller erfüllt, als gedacht.

Die Bienen sammeln den Nektar in Burkina Faso z.B. aus Stachelakazien. Die Bienen müssen mit dem auskommen, was in der Region wächst. In der Trockenzeit sind das überwiegend Büsche und Bäume.

 

Inzwischen macht die Bienenhaltung in Sién schnelle Fortschritte.
Nachdem der bis dahin einzige Imker in Sién, Joseph Toe, zugesagt hatte, mit Hilfe einer finanziellen Förderung aus Aukrug weitere Personen aus Sién für die Bienenhaltung zu gewinnen, entschloss sich der Vorstand von „Partnerschaft Aukrug-Sién“ dafür 500 € zur Verfügung zu stellen. Davon stammen 300 € aus Privatspenden und 200 € vom Verein.
Nun konnte in Sién eine kleine Imkergruppe gebildet werden, die aus insgesamt 8 Personen besteht, 5 Männern und drei Frauen.
Joseph Toe fungiert nun als Präsident (Vorsitzender) und Ausbilder dieser Groupement (ein kleiner Verein).
Ca. 200 € wurden für Imkereigerätschaften ausgegeben: eine weitere Bienenbeute/Bienenkasten, Schutzbekleidung(Stichschutz), Rähmchen, Smoker , Erntegeräte.
Der geerntete Honig dient der Selbstversorgung, Überschüsse können im Dorf selbst und auf dem Markt der nahe gelegenen Kreisstadt verkauft werden.
Honig ist in Burkina Faso relativ teuer.
Der Aukruger Imkerverein ist bereit in Zukunft die Imkergruppe in Sién zu fördern. So könnte eine weitere kleine „Partnerschaft“ im Rahmen der kommunalen Partnerschaft Aukrug-Sién heranwachsen.

27 Apr 2017

Die ersten Kinder, in der neuen Geburtsstation geboren

Wir freuen uns, die ersten Geburten

in der neuen Geburtsstation bekannt geben zu dürfen.

Das erste Kind wurde am 20.11.2016 geboren:

Pascal Christ Sow

Mutter: Josephine Paré

Das zweite Baby wurde am 05.12.2016 geboren:

Angela Rosine Nado Sow

Mutter: Martine Ki

Wir gratulieren den frischgebackenen Eltern herzlich zur Geburt ihrer Kinder.


Wissenswertes zum Namensrecht in Burkina Faso (Quelle: Bundesministerium des Inneren)

Namen von Ehepartnern:

Die Ehegatten führen keinen gemeinsamen Familiennamen kraft Gesetzes. Jeder Ehegatte führt weiterhin den zur Zeit der Eheschließung geführten Familiennamen.

Die Ehefrau behält zwar ihren Namen nach der Eheschließung, sie kann aber den Namen ihres Ehemannes im täglichen Leben führen. Einer besonderen Erklärung bedarf es hierfür nicht.

Namen von Kindern:

Das Kind, dessen Eltern miteinander verheiratet sind, erhält bei der Geburt den Familiennamen des Vaters.

Das Kind, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind, erhält bei der Geburt

  • den Familiennamen der Mutter, wenn der Vater nicht feststeht,
  • den Familiennamen des Vaters, wenn dieser die Vaterschaft anerkannt hat.

Das adoptierte Kind erhält den Namen des/der Annehmenden.

 

18 Dez 2016

Unsere Reise nach Sien 2016 – Ein Film zur Reise

Während unserer Reise sind nicht nur viele Fotos entstanden, sondern auch kleine Videosequenzen.

Peter Marsch hat seine Fotos und Videos von der Reise zu einem schönen Film zusammen geschnitten, welchen wir mit freundlicher Genehmigung der Reisegruppe hier zeigen möchten.

20 Okt 2016

2016 – Sienbesuch in der Regenzeit – ein unvergessliches Erlebnis

Das neuste Projekt, die Krankenstation, ist Ende August eingeweiht worden. Eine sechsköpfige Delegation aus Aukrug war dabei.

Einzug der Delegation ins Dorf

Einzug der Delegation ins Dorf

Bereits vor vielen Jahren war in Sien der Wunsch ausgesprochen worden, eine Krankenstation vor Ort zu bauen, da die Wege nach Toma (Kreisstadt) als auch nach Zouma (Nachbardorf mit Krankenstation) in der Regenzeit fast unpassierbar sind.

Strasse während der Regenzeit

Strasse während der Regenzeit

Dies war lange Zeit nicht möglich, da der burkinische Staat einen Mindestabstand von einer Krankenstation zur anderen von zehn Kilometern festgelegt hatte. Bei Unterschreitung dieser Entfernung würden keine Pfleger bzw. Hebammen vom Staat bereitgestellt.

Neu gebaute Personalunterkunft

Neu gebaute Personalunterkunft

Nun ist diese Festlegung vor einigen Jahren heruntergesetzt worden. Dadurch wurde die Errichtung einer Krankenstation in Sien möglich. Die nun fertiggestellte Anlage umfasst zwei Behandlungsgebäude: eine Kranken- und eine Geburtsstation. Außerdem zwei Wohnhäuser für die Pfleger bzw. die Hebamme und separate Toiletten für die Patienten.

Finanziert wurde der Neubau mit Mitteln (75%) des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), dem Partnerschaftsverein Aukrug-Sien e.V und durch Eigenleistung der Dorfbevölkerung. Neben dem Baugrundstück hat sich jede Familie in Sien vertraglich verpflichtet, einen gewissen Anteil an Baumaterial zu stellen.

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Bauvorbereitend wurde im Juni 2015 ein neuer Tiefbrunnen gebohrt, welcher zunächst die Baustelle mit Wasser versorgt hat. Jetzt wird der Brunnen als eigenständige Wasserquelle für die Krankenstation genutzt. Im Juli 2015 konnte dann der Hochbau des ersten Bauabschnittes begonnen werden. Zu unserer Überraschung konnte Branko Irek bei seinem Besuch im Dezember 2015 bereits den fertigen ersten Bauabschnitt inspizieren.

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Erster Bauabschnitt im Dezember 2015

Der Neubau erfolgte in etwas mehr als einem Jahr und bewegte sich innerhalb des vorher kalkulierten Kostenrahmens. Ursprünglich waren 2 Jahre Bauzeit berechnet worden, mit einer Eröffnung im Frühjahr/Sommer 2017. Umso mehr freut es uns, daß die Station zur diesjährigen Regenzeit bereits ihren Betrieb aufnehmen kann. Neben der Bevölkerung von Sien, profitieren auch die Nachbargemeinden Niéme, Nyon, Siépa und Goa von der Krankenstation. Zusammen sind das zirka 3-4000 Menschen.

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Die Ausstattung und die medizinischen Geräte der Station wurden von Rotariern gestiftet. Beteiligt haben sich der Rotary Club Neumünster-Vicelin, Deutschland, der Rotary Club Bobo-Dioulasso, Burkina Faso, der Rotary Distrikt 1890, Deutschland, der Rotary Distrikt 9101, Westafrika, sowie die Rotary Foundation, International.

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Der neue Fuhrpark der medizinischen Station.

Im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten wurde eine Infotafel an einem der Gebäude angebracht, die an die erfolgreiche Zusammenarbeit der verschiedenen Rotary-Clubs erinnern soll.

Mit dem Rotary Club Neumünster-Vicelin verbindet uns eine lange erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Club hat sich schon an mehreren großen Projekten finanziell beteiligt, wie z.B. dem Regenwasserrückhaltebecken und der Erweiterung der Schule in Sien. Mit Erfolg wird auch seit Jahren die Berufsausbildung Siener Schüler durch Stipendien gefördert.

Zur Einweihung waren – neben den Besuchern aus Deutschland – viele Prominente geladen. Das fing bei der ehemaligen Botschafterin Sophie Sow an und ging bis zu einem Abgesandten des Gesundheitsministeriums. So wurde dann auch das Band vor der Tür zur Krankenstation von vielen Menschen durchschnitten, der Vorsitzende der Partnerschaft Aukrug-Sien e.V. mittendrin. Das war für alle Delegationsteilnehmer ein denkwürdiger Augenblick.

Feierliche Eröffnung der Geburts- und Krankenstation. Ein bewegender Moment.

Feierliche Eröffnung der Geburts- und Krankenstation. Ein bewegender Moment.

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Botschafterin Sophie Sow bei Ihrer Ansprache anlässlich der Einweihung der neuen Geburts- und Krankenstation

 

Außer diesem Höhepunkt gab es für die Delegation noch vielerlei Begegnungen mit Gruppierungen und Einzelpersonen, die beeindruckend waren. So wurde wieder die Gruppe der Aidskranken besucht. Diese Menschen haben sich zusammengetan, um über ihre Krankheit zu informieren und die Schwellenangst für den Besuch eines Arztes und die Erstellung einer Diagnose zu verringern. Es ist heute möglich, mit den dementsprechenden Medikamenten, als HIV-positiv eingestufter Mensch ein „fast“ normales Leben zu führen. Sogar die Chance, gesunde Kinder zu gebären ist sehr sehr hoch. Allerdings muss man dafür den Mut haben, sich zu der Krankheit zu bekennen.

Besuch bei der AIDS-Selbsthilfegruppe, welche unermüdlich Aufklärungsarbeit leistet und den Betroffenen mit Rat zur Seite steht

Besuch bei der AIDS-Selbsthilfegruppe, welche unermüdlich Aufklärungsarbeit leistet und den Betroffenen mit Rat zur Seite steht

Auch das Regenwasserrückhaltebecken wurde von der Delegation aufgesucht. Es war randvoll, da Regenzeit herrschte. Daher war es auch überall grün und gar nicht so staubig, wie bei den vorangegangenen Besuchen.

Das gut gefüllte Regenrückhaltebecken.

Das gut gefüllte Regenrückhaltebecken.

Sattes Grün, so weit das Auge reicht. So zu sehen, nur in der Regenzeit.

Sattes Grün, so weit das Auge reicht. So zu sehen, nur in der Regenzeit.

Insgesamt haben alle Teilnehmer der Reise wieder einmal vielerlei Eindrücke aus Sien mitgebracht, und es hat wertvolle Denkanstöße für die weitere Vereinsarbeit gegeben. Es ist schön zu sehen, dass es möglich ist, selbst mit manchmal kleinen Dingen die Lebensqualität von so vielen Menschen zu verbessern. Die Regierung Burkina Fasos hat schon vor einigen Jahren die gute Entwicklung der Region anerkennend gewürdigt und kurzerhand einen Stromanschluss ins Dorf legen lassen. Ein nachhaltiger Schritt, der viele neue Möglichkeiten eröffnet hat.

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15 Okt 2016

Bilder zur Kranken- und Geburtsstation (Bauphase)

 

26. August 2016
Im Beisein einer Aukruger Delegation wurde die neue Geburts- und Krankenstation eingeweiht.
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Branko Irek montiert eine Infotafel.

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Ein bunter Gruß aus Aukrug als Wandschmuck.

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Zu festlichen Anlässen…

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…werden schonmal Zelte als Sonnenschutz aufgestellt.


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Selbstverständlich gab es ein Band zum durchschneiden.

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Der neue Fuhrpark der Geburts- und Krankenstation.

 

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20. Mai 2016

Bau der Geburtsstation, den dazugehörigen Toiletten und dem zweiten Wohnhaus für die Krankenpfleger, bzw. Hebammen.

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15. April 2016

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25. März 2016
Die Bauarbeiten an der Geburtsstation haben begonnen. Paré Prosper hat uns neue Bilder von der Baustelle geschickt.

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07. November 2015

Aus Sien gibt es sehr gute Nachrichten. Das Gebäude der Krankenstation und der ersten Wohnung für die Pfleger, sowie der Toiletten ist weitestgehend fertig gestellt.

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Das Toilettenhäuschen

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Die Pflegerwohnung

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27. Oktober 2015
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Der neue Brunnen wurde zum Schutz mit einer Wand umgeben.

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Aus technischen Gründen wurden die Steine für die Geburtsstation bereits hergestellt. Ausserhalb der Regenzeit müssten die Steine eine zeitlang täglich befeuchtet werden, was sehr viel Aufwand bedeuten würde.

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Die Unterkunft für das Pflegepersonal.

25. September 2015

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September 2015
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Gründungsarbeiten für die Toiletten.

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August 2015

Presseartikel Landeszeitung vom 07.08.2015: In Sien haben die Bauarbeiten begonnen

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Juli 2015

Das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat die ersten Fördergelder überwiesen, so das mit dem Bau der Gebäude jetzt begonnen werden konnte. Die Arbeiten kommen gut voran. Ende des Jahres soll der erste Bauabschnitt fertigestellt sein. Branko Irek (2. Vorsitzender), Bauingenieur und Architekt wird dann nach Sien reisen und die Baustelle inspizieren.

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Prosper Paré, Vorsitzender von ADESI präsentiert die neue Tiefbrunnenpumpe für die Krankenstation.

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Juni 2015

Jean Baptiste So hat uns aus Sien die ersten Fotos von der Baustelle zukommen lassen. Es wurde damit begonnen, den Brunnen zu bohren. Wasser ist später für die weiteren Baumaßnahmen unentbehrlich, daher wurde der Brunnenbau an erste Stelle gesetzt. Es handelt sich dabei um einen Tiefbrunnen, der Wasser aus 56m Tiefe fördert.
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Mai 2015

Presseartikel Landeszeitung vom 18.05.2015: Aukruger erhalten grünes Licht…

25 Mrz 2016

Start der Bauphase: Eine Kranken- und Entbindungsstation für Sien

Schon sehr bald zu Beginn der Partnerschaft stand eine Kranken- und Entbindungsstation ganz oben auf der Wunschliste der Bevölkerung von Sien, um eine medizinische Versorgung vor Ort zu ermöglichen. Die nächste Krankenstation ist im 6 Km entfernten Zouma. Diese Krankenstation ist in der Regenzeit nicht leicht zu erreichen, weil ein reißender Fluss die Straße blockiert. Damit ist es für Schwangere und Kranke nahezu unmöglich, dorthin zu gelangen. Leider musste man bei näheren Erkundigungen feststellen, dass der Gesundheitsplan des Landes Burkina Faso solch ein Vorhaben nicht unterstützen würde. Es war vorgesehen, nur alle zehn Kilometer jeweils eine solche Station zu bauen. D.h., wenn wir eine Kranken- und Entbindungsstation finanziert hätten, wäre vom Staat kein Personal dorthin entsandt worden. Also geriet das Projekt zunächst wieder in Vergessenheit.
Als Hella Kohlmeyer dann in ihrem Sabbatjahr 2012/13 in Sien an der weiterführenden Schule Deutschunterricht gab, kam beim abendlichen Dolo verschiedentlich auch das Thema „Dispensaire“ (Krankenstation) ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass die Pläne des Gesundheitsministeriums dahingehend geändert worden waren, dass nun ein Radius von 5 Kilometern zugrunde gelegt wird.
Daraufhin fand ein reger Mailaustausch von Sien nach Aukrug statt. Branko Irek und Reimer Reimers besprachen sich mit dem Vorstand, und man war sich einig, dass man eine „kleine Krankenstation“ mit Vereinsmitteln hinbekommen würde. Im Laufe der Planungen wurden die Anforderungen an die Station seitens des Staates Burkina Faso höher und höher, so dass sich das Projekt mit fast 170.000 Euro zu dem teuersten der Vereinsgeschichte auswuchs.

Unsere Delegation hat im Oktober 2014 zusammen mit den Verantwortlichen in Sien auch den Bauplatz besichtigt.

Unsere Delegation hat im Oktober 2014 zusammen mit den Verantwortlichen von Sien den vorgesehenen Bauplatz besichtigt.

Die Planungen wurden konkreter und es entstanden genaue Baupläne- und Zeichnungen. Die Vorgaben des Landes sind hoch. So müssen die Kranken- und Entbindungsstation räumlich getrennt gebaut werden. Das gilt auch für die Toiletten der beiden Einrichtungen. Weiter wird ein eigener Brunnen gefordert. Damit vom Land qualifiziertes Personal geschickt wird, muss das Dorf zudem 2 Wohnungen plus Sanitäreinrichtungen für die Pfleger zur Verfügung stellen.
Im Dezember 2014 reichte Ina Köhler einen detaillierten Finanzierungsplan und die Projektunterlagen bei BENGO ein. BENGO gibt es seit 1988. Es ist zuständig für die Beratung zur BMZ-Förderung für private Träger in der Entwicklungszusammenarbeit. Erst wenn Bengo einen Antrag für förderungsfähig hält, wird er beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) eingereicht. Ina hatte über Monate intensiven Kontakt mit Bengo, um alle Detailfragen zu klären. Im Mai 2015 wurde zur großen Freude des Vereins unser Förderantrag genehmigt. Das Projekt wird zu 75 % der Gesamtkosten vom BMZ gefördert. Der Rest besteht aus der Eigenleistung der Bevölkerung von Sien, sowie den Eigenmitteln des Partnerschaftsvereins Aukrug-Sien. Neben dem Baugrundstück hat sich jede Familie in Sien vertraglich verpflichtet, einen gewissen Anteil an Baumaterial zu stellen. Unsere Delegation konnte sich selbst davon überzeugen, dass jetzt rund um das Baugelände schon fleißig Material gelagert wird. Der Rotary-Club Neumünster-Vicelin beteiligt sich an den Kosten für die Ausstattung und das Mobiliar.
Das Projekt wird in zwei Abschnitten durchgeführt. Zunächst wird der Brunnen und die Krankenstation und ein Wohnhaus für einen Pfleger fertiggestellt, dann in 2016 die Geburtsstation plus einem weiteren Wohnhaus für den zweiten Pfleger in Angriff genommen.
Die Mittel können abgerufen werden, sobald wir eine schriftliche Projektvereinbarung mit Sien geschlossen haben. Trotz beginnender Regenzeit sind wir zuversichtlich, dass die Auftragsvergabe und der Baubeginn in Kürze erfolgen wird. Branko Irek wird für uns die Baustelle Ende 2015 und 2016 besuchen.
Neben der Bevölkerung von Sien, profitieren auch die Nachbargemeinden Niéme, Nyon, Siépa und Goa von der Krankenstation. Zusammen sind das zirka 3-4000 Menschen.
Wir drücken kräftig die Daumen für einen reibungslosen Verlauf der Bauarbeiten. So können wir mit etwas Glück vielleicht zu Beginn des Jahres 2017 zur Einweihung nach Sien fahren.

 

23 Mai 2015

2014 – Ein außergewöhnlicher Besuch in Sien

Bei der Abfahrt in Richtung Flughafen hatte sich unsere Delegation, bestehend aus Hella Kohlmeyer, Heidemarie Seider, Carsten de Vries, Branko Irek und Reimer Reimers sicher nicht vorgestellt, plötzlich inmitten eines Volksaufstandes zu stehen. Schien bis dahin die Ebola-Epidemie doch das größte Problem in einigen afrikanischen Ländern zu sein. Burkina Faso ist übrigens Ebola-frei.
Die Anreise gestaltete sich schwieriger als sonst. Wegen einer Präsidentenversammlung in der Hauptstadt Ouagadougou wurde der Flughafen kurzzeitig für den „normalen“ Flugverkehr gesperrt. Der Flieger setzte seinen Linienflug daraufhin ohne Landung nach Abidjan an die Elfenbeinküste (Republik Côte d’Ivoire) fort. Abidjan liegt ca. 850 km weiter Richtung Südwesten am Atlantik. Nach einem kurzen Aufenthalt in Abidjan ging es auf dem Rückflug endlich in die Hauptstadt Ouagadougou.
In Ouagadougou wurde zweimal übernachtet. Am Tag 2 wurde in der Bank Geld umgetauscht. Am dritten Tag ging es begleitet von 2 jungen Leuten unserer Freunde aus Ouagadougou via Mietwagen ins Dorf. Die ersten 250km sind gut ausgebaut und asphaltiert. Die letzten 50km sind im Moment selbst für Burkinische Verhältnisse in einem sehr schlechten Zustand. Die gerade zu Ende gegangene Regenzeit hat tiefe Spuren in der Piste hinterlassen. Am Nachmittag kamen schliesslich im Dorf an. Nach der Begrüssung wurden den Gästen die Quartiere zugewiesen und ein sorgfältig ausgearbeitetes Besuchsprogramm überreicht. Im Vorfeld war von der Reisegruppe der Wunsch geäußert worden, nicht von Termin zu Termin hetzen zu wollen. Und so gab es diesmal auch „nur“ zwei offizielle Termine am Tag.
Am Abend war noch Zeit, den Staudamm zu besuchen, bevor es dunkel wurde. Der Staudamm befindet sich in einem hervorragenden Zustand, wie Branko Irek bestätigen konnte. Branko (von Beruf Architekt) hatte 2010 persönlich die Sanierungsarbeiten beaufsichtigt und die Freunde aus Sien fachlich beraten. Jetzt direkt nach der Regenzeit ist das Regenrückhaltebecken gut gefüllt. Von der Staumauer aus kann man die Fische beobachten, welche eine wichtige Nahrungsquelle darstellen.

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Das Regenwasserrückhaltebecken ist am Ende der Regenzeit gut gefüllt.

Am darauffolgenden Tag wurde die Aids-Selbsthilfegruppe des Dorfes besucht, in der es ca. 30 Mitglieder gibt. Die Medikamente werden vom Land für die Erkrankten kostenlos zur Verfügung gestellt. Leider ist es so, das nicht immer ausreichend Medikamente vorhanden sind. Diese Versorgungslücken sind für die Betroffenen eine gefährliche Zeit. Aids lässt sich mit den entsprechenden Medikamenten gut behandeln. Die Lebenserwartung ist dadurch enorm gestiegen. Die Regierung beschränkt sich auf die Lieferung der Medikamente. Eine gesundheitliche Aufklärung findet statt, aber in diesem Bereich könnte noch viel mehr geschehen. Diese wird von den Selbsthilfegruppen in zum Teil in Eigenregie und auf eigene Kosten betrieben. Der Partnerschaftsverein plant eine Spendenaktion zu organisieren, um die Selbsthilfegruppe bei ihrer Aufklärungs- und Beratungstätigkeit zu unterstützen.

 
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Bei einem Besuch der Adesi-Jahreshauptversammlung wurden die offiziellen Gastgeschenke übergeben. Dazu gehörten 2 Sätze (40 Stück) blaue Fußballtrikots (mit den Wappen von Aukrug und Sien ), sowie 15 Kalender für 2015 mit Motiven des Dorfes , welche begeistert bestaunt wurden.
Zu einem anderen Anlass wurden noch zahlreiche persönliche Gastgeschenke verteilt, welche die Gruppe im Gepäck hatte.

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Wichtiger Bestandteil der Reise waren intensive Gespräche zu allen Themen. Unter anderem wurde über die Krankenstation gesprochen. Dem Vorstand wurden umfangreiche Bauunterlagen überreicht, welche Branko Irek jetzt prüfen wird. In den Unterlagen befanden sich auch die Angebote regionaler Baufirmen, welche die Krankenstation gerne bauen würden. Auch diese Angebote müssen zunächst geprüft werden. Für den Bau ist wieder ein hoher Anteil Eigenleistungen geplant. Es wurde von den Dorfbewohnern eine Liste angefertigt, in der steht, wer welche Leistungen zu erbringen hat. Gemeinsam wurde auch der Bauplatz in Augenschein genommen. Erste Baumaterialien wurden durch die Einwohner bereits bereitgestellt. Wenn alles glatt läuft mit der Beantragung von Fördermitteln (schätzungsweise 60-70 Prozent), soll der Bau 2015 beginnen. Als Bauzeit wurden 2 Jahre kalkuliert. Die Baukosten werden sich auf ca. 120000 Euro belaufen. Dazu kommt noch die Einrichtung der Räume mit Mobilar und medizinischem Gerät.

Nach dem Regenwasserrückhaltebecken und der Schulerweiterung ist die Geburts- und Krankenstation das dritte Großprojekt, welches vom Partnerschaftsverein unterstützt wird.
Die Stipendiaten, welche von Rotary Neumünster Vicelin gefördert werden, wurden der Reisegruppe bei einem Treffen persönlich vorgestellt. Waren es 2013 noch 7, so sind es 2014 schon 10 Schüler, denen ein Studium ermöglicht wird. Die Auswahl wird in Deutschland anhand der eingereichten Bewerbungen getroffen.

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Am Sonntag ging es nach Toma, um dort das „Fest der neuen Hirse“ zu besuchen.

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Nach dem Gottesdienst in der Kirche und dem Besuch des Marktes wurde das Stadion vom Toma besucht, wo Ringkämpfe ausgetragen werden. Teilnehmer aus allen Dörfern nahmen daran teil. Für Besucher ein beeindruckendes Erlebnis.

 
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Beim Kulturabend in Sien wurde ausgelassen getanzt und getrommelt.
Am Montag hies es bereits Abschied nehmen vom Dorf. Die Reise ging weiter nach Bobo-Dioulasso (zweitgrößte Stadt Burkina Fasos). Dort gab es ein Treffen mit Rotary Bobo-Dioulasso, um zu klären, wie die zurückgezahlten Gelder aus dem ausgelaufenen Mikrokreditprojekt weiter verwendet werden könnten und ob eine Förderung des Baus der Krankenstation möglich sei.

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Übernachtet wurde in der katholischen Mission. Im Laufe des Tages gab es erste Anzeichen für Unruhen in der Stadt in Verbindung mit einer geplanten Verfassungsänderung in Bezug auf die Präsidentenwahlen. Deshalb wurde die Rückreise nach Ouagadougou um einen Tag vorgezogen, da befürchtet wurde, dass man sonst wegen Straßenblockaden nicht mehr in die Hauptstadt gelangen könnte.Für den 30.10. war im Parlament eine Abstimmung über eine Verfassungsänderung geplant, mit der sich Präsident Blaise Compaoré nach 27 Jahren im Amt eine weitere Amtszeit sichern wollte. Die Proteste des Volkes schlugen in Gewalt um. Das Regierungsgebäude wurde gestürmt und angezündet.

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Der für Freitag geplante Rückflug wurde von Brüssel Airlines gestrichen. Am Samstag fuhr man zum Flughafen, um mit einem Ersatzflug über Casablanca auszufliegen. Leider wurde der Flughafen zwischenzeitlich geschlossen, so das auch diese Möglichkeit verwehrt blieb.Zusätzlich war eine Ausgangssperre verhängt worden.
Inzwischen gab es kein Internet mehr in der Hauptstadt, so dass versucht wurde über Freunde in Deutschland eine Umbuchung zu organisieren. Dies gelang auch zunächst. Es wurde auf einen Flug mit Air France umgebucht. Dabei ergab sich ein neues Problem, da die Tickets nicht umgeschrieben worden waren. Wieder wurde von Deutschland aus telefoniert. Nach längerer Diskussion wurden die Tickets schliesslich in Kapstadt (Südafrika!) umgeschrieben und elektronisch an Branko Irek geschickt. In der Mission wurden die neuen Tickets ausgedruckt.
Montag Mittag konnte man endlich über Lomé (Hauptstadt von Togo) nach Paris ausfliegen. Mit 3 Tagen Verspätung landete die Gruppe am Dienstag wohlbehalten in Hamburg. Abgesehen von den etwas holprigen Reisebedingungen war die Reise sehr erfolgreich.

09 Nov 2014

Bau einer Kranken- und Geburtsstation

Eine medizinische Notfallversorgung gibt es nicht in Sien. Die Krankenstation im Nachbardorf ist 6 km entfernt. In der Regenzeit ist sie aber auf direktem Weg nicht zu erreichen.

Deshalb ist die Regierung bereit, in Sien eine Krankenstation zu genehmigen. Dazu muss das Dorf die erforderlichen Gebäude bauen und später auch unterhalten. Das erforderliche Personal, zwei Krankenpfleger, wird von der Regierung geschickt. Einen Arzt gibt es in der Regel nicht in den Krankenstationen.

Das ist ein sehr umfangreiches Projekt, vergleichbar mit dem Bau der Schule. Mit den Erfahrungen aus der Verwirklichung früherer Projekte soll es jetzt in Angriff genommen werden. Wir rechnen mit einer Dauer von drei bis vier Jahren.

Nach den neuesten Berechnungen und Plänen, wird das Kostenvolumen des Projektes bei ungefähr 105.000 Euro liegen. In dieser Berechnung noch nicht berücksichtigt, sind die Ausstattung und Möblierung.

Update August 2014:

Die Planungen für dieses Projekt sind inzwischen weit fortgeschritten. Wir haben der Organisation ADESI (der Partnerschaftsverein in Sien) eine vorläufige Finanzierungszusage erteilt, da diese vor Ort benötigt wird, um Genehmigungen für das Projekt zu erhalten. Über bengo (Beratungsstelle für private Träger in der Entwicklungszusammenarbeit) wurde das Projekt beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vorangemeldet, um für 2015 Fördermittel zu beantragen. Der entgültige Antrag wird in Kürze eingereicht, da es 3-4 Monate dauern kann, bis der Antrag bearbeitet und  bewilligt wird. Welcher Prioritätenkategorie unser Antrag zugeordnet wurde, erfahren wir spätestens Anfang November.

Vom 20.-31. Oktober reist eine 6-köpfige Delegation nach Sien. Neben dem Treffen langjähriger Freunde, wird zusammen mit der Dorfbevölkerung das Jubiläum gefeiert werden. Der Aufenthalt soll aber auch für eine Detailbesprechung des Projektes genutzt werden.

Hella Kohlmeyer hat sich die Krankenstation im Nachbardorf angesehen. Dazu gehören ein Haus für die Notfallversorgung, ein Haus für Entbindungen, ein Lagerhaus für Medikamente und medizinische Hilfsmittel und ein Wohnhaus für die Pflegekräfte.

Unten sind Bilder der Krankenstation, die Hella sich angesehen hat.

Station für die Notfallversorgung
Entbindungsstation
Lager für Medikamente
Wohnhaus für Krankenpfleger
Ein Baby wird gewogen
Die Länge eines Babys wird gemessen

16 Apr 2014

Positive Effekte der langjährigen Entwicklungshilfe

Durch eigene Bemühungen der Bewohner Siens und der verantwortlichen Behörden vor Ort sind zwei Projekte in Sien verwirklicht worden, die einen weiteren Schub für die Entwicklung unseres Partnerdorfes gebracht haben.

Durch einen ehemaligen Bewohner Siens, wurde der Bau einer einzügigen privaten Realschule mit einem Aufbaugymnasium verwirklicht.

Das Dorf wurde zwischenzeitlich an das Elektrizitätsnetz angeschlossen, was entscheidende Verbesserungen in vielen Bereichen ermöglicht. z.B. Bildung und Information durch Fernsehen und Internet, bessere Möglichkeiten zur Fortbildung am Abend nach der Arbeit (Beleuchtung) und der Betrieb von elektrischen Geräten im Arbeits- und Haushaltsbereich.

Satelitenanlage

Satelitenanlage

Beleuchteter Klassenraum

Beleuchteter Klassenraum

Dadurch wurden die Bildungschancen der Dorfjugend erheblich verbessert, weil die Kinder nicht mehr den 7 km langen Weg zur weiterführenden Schule in der Kreisstadt Toma zu Fuß oder bestenfalls mit dem Fahrrad zurücklegen müssen.

Diese Schule wird auch von zahlreichen Schülern/innen aus den Nachbarorten besucht.

Wir können jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es diese beiden Errungenschaften in Sien heute noch nicht gäbe, wenn vorher nicht die Entwicklung erfolgt wäre, die durch die Partnerschaft der Gemeinden Sien und Aukrug ausgelöst worden ist.

10 Apr 2014

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