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2018 – Hilfe wg. drohender Lebensmittelknappheit und Unterstützung neuer Projekte

In vielen Provinzen des Landes (die Provinz Nayala ist ebenfalls betroffen) gab es im Herbst 2017 Ernteausfälle (Hirse) durch zu geringe Regenfälle. Um eine drohende Lebensmittelknappheit abzuwenden hat der Vorstand 7000€ Soforthilfe genehmigt. So soll es unserer Partnergemeinde ermöglicht werden, Lebensmittel einzukaufen, bevor ggf. die Preise stark ansteigen.

Nach mehreren Monaten regen Schriftverkehrs, wurden 6624€ für das Projekt „Bientama“ bewilligt. Dabei handelt es sich um ein Schafzuchtprojekt einer Gruppe um Jean Raphael Ky. Die Gruppe bringt zu dieser Summe weitere 10 Prozent Eigenanteil auf. Für den Anfang sollen 84 Schafe gekauft und gemästet werden. Pro Quartal soll ein Teil der Schafe wieder verkauft und durch neue Jungtiere ersetzt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt ist angedacht, die Schafmast durch Schafzucht zu ergänzen. Damit würde die Anschaffung neuer Jungtiere entfallen und der Gewinn steigen. Die Fördersumme soll in Raten an uns zurückgezahlt werden. Wir wünschen der Gruppe viel Erfolg bei der Unsetzung ihres Projektes.

Die Vorbereitungen für den Besuch von 5 Gästen aus Sién im August 2018 sind bereits in vollem gange. Für Reisekosten, Pässe, Visa und Versicherungen wurden 7500€ bereit gestellt. Eine Versicherung für den Zeitraum wurde bereits abgeschlossen.

18 Feb 2018

2017 – 49600€ für Projekte in Sién

Die Gesamtsumme für Förderung von Projekten und diversen Vorhaben in Zusammenarbeit mit unserer Partnergemeinde Sién betrug im Jahr 2017 beeindruckende 49600€.

Finanziert wurden u.a.:

Schulung direkt am Bienenstock

Für Kleinprojekte und Aufstockung von Fonds wurden insgesamt 6800€ bereitgestellt:

  • 1000€ Ersatzstromaggregat CSPS
  • 1500€ für ZIDA (Aids-Selbsthilfegruppe) als Umlauffonds
  • 1500€ für Aufstockung des Umlauffonds der Frauen
  •  500€ für die neugegründete Imker/innen-Gruppe (8 Personen)
  • 2300€ für die Förderung der Grundschule: Bücher, Laptop, Drucker, Scanner

2400€ als unser Anteil für die Umfassungsmauer (Gesamtsumme 24000€) für das CSPS

Für Schüler-/Studentenstipendien wurden von Rotary Neumünster Vicelin (2070.-) und dem Förderkreis Rotary-Club Neumünster e.V. (4000.-) auch 2017 Fördergelder bereitgestellt. Für die rund 20 Studenten/innen und Auszubildenden wurden insgesamt 7300€ überwiesen.

Durch eine 4000€-Kondolenzspende anlässlich des Todes unseres Vorstandsmitgliedes Eitel Necker wurde die Grundschule in Sién gefördert:

  • Aufbau einer Schüler-/Lehrerbücherei
  • Kauf von Unterrichtsmaterialien
  • Kauf von Hirse, Mais und Speiseöl für die Schüler-Mittagessenzubereitung

18 Feb 2018

Eine Bibliothek für Sien

Die Familie unseres im September 2017 verstorbenen Gründungsmitgliedes Eitel Necker hat die Kondolenzspenden für ein Schulprojekt in Sien gespendet.

Wir haben die Spende an ADESI weitergereicht. Mit der Spende wurden mehrere Schulprojekte unterstützt.

Es wurden Nahrungsmittel für die Zubereitung der Schulessen eingekauft.

 

Für die Lehrer der Grundschule wurden Arbeitsmaterialien gekauft, um den Unterricht besser gestalten zu können.

Rund 1 Million cfa wurden als Arbeitskapital in Form eines Umlauffonds eingesetzt (leider nicht näher beschrieben).

Mit Hilfe eines Freundes von Herrn Roland Sow, welcher Bücher und Dokumente zur Verfügung gestellt hat, konnte für Sién eine Bibliothek eingerichtet werden.

 

04 Feb 2018

Geburts- und Krankenstation: Eine erste Bilanz

Wir haben aus Sién eine erste Bilanz für die neue Geburts- und Krankenstation erhalten.

Seit der Eröffnung wurden 2652 Patienten behandelt. Es gab in dieser Zeit 46 Geburten. (Stand Januar 2018)

Für die Untersuchung oder Behandlung bezahlen die Patienten 100f. Ist es notwendig ein Medikament zu spritzen, werden weitere 100f berechnet, so das eine Behandlung maximal 200f kostet. Kinder unter 5 Jahren und schwangere Frauen werden kostenfrei behandelt.

Die Einnahmen sind sehr niedrig. Es ist schwer die Kosten für den laufenden Betrieb über die Einnahmen zu decken. Von den Einnahmen müssen der Apotheker, der Wachmann und die Stromrechnung bezahlt werden. Oft hilft ADESI bei der Stromrechnung oder bei anderen zu bezahlenden Dingen aus.

In der Krankenstation werden auch arme Patienten untersucht und behandelt. Wenn die Rezeptgebühren hoch sind, bedarf es besonderer Hilfe, was nicht immer einfach zu lösen ist.

Das Dorf ist stolz darauf, medizinische Hilfe vor Ort zu haben. Früher gab es eine hohe Säuglingssterblichkeit, wegen der großen Entfernung zur nächsten Krankenstation. Von Zeit zur Zeit kommen Bewohner aus den Nachbardörfern, um sich in Sién behandeln zu lassen. Der Service für die Nachbargemeinden soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. Wenn sich viele Bewohner der Nachbargemeinden in Sién behandeln lassen, steigen die für den nachhaltig kostendeckenden Betrieb wichtigen Einnahmen.

Nachdem die Ziegen der Krankenschwestern die neu gepflanzten Bäume um die Station einfach aufgefressen hatten, wurde inzwischen eine besser geschützte Neuanpflanzung vorgenommen.

04 Feb 2018

Umfassungsmauer für die Geburts- und Krankenstation

Rund ein Jahr nach der feierlichen Eröffnung der neuen Geburts- und Krankenstation in unserer Partnergemeinde Sien, konnte das Projekt nun mit dem Bau einer Umfassungsmauer abgeschlossen werden. Die Umfassungsmauer soll u.a. die Station vor Verschmutzungen durch Tiere schützen. Die Mittel für den Bau wurden wieder zum Teil durch das BMZ zur Verfügung gestellt.

 

   
   
   
   
   
   
   
   

Einzig die Türen und Tore an den Eingängen zum Gelände fehlen noch.

Durch die Mauer bekommt man einen Eindruck, wie groß das Gelände um die Station ist.

In BF wird beim bauen auf eine ansprechende Optik geachtet. Auf diesem Bild gut zu sehen, wechselt jeweils nach 2 Feldern das Muster der gemauerten Steine.

   

 

Kleines Update Dezember 2017

Die Türen und Tore wurden in die Umfassungsmauer eingebaut.

Eine große Hinweistafel weist auf die Kooperation und die Finanzierung der Geburts- und Krankenstation hin.

20 Okt 2017

Bangoura Group: Interaktives Konzert und Tanztheater

Die Kraft Afrikanischer Musik mit allen Sinnen erleben.

Die sieben in Norddeutschland lebenden MusikerInnen und TänzerInnen aus Guinea, Burkina Faso, Togo und Deutschland laden ganz im Sinne der afrikanischen Tradition zum gemeinsamen Singen, Tanzen und Feiern ein. Ihre Musik reicht von temperamentvollen Rhythmen, getrommelt auf Djembes und Dunduns über virtuose Balafonmelodien (afrikan. Xylofon) bis zu gefühlvollen Baladen, gespielt auf der Ngoni, (afrikan. Saiteninstrument). Die beiden Performer mit ihrem Tanztheater zwischen den Musikern und dem Publikum, so daß es zu einem neuen WIR kommt. Jenseits von Exotik.

Mit der Bangoura Group erwarten sie Meister ihres Genres.
Alseny Camara aus Guinea war jahrelang Solist des berühmten Nationalballett Guineas, Mohamed Sylla aus Guinea lernte bei Koumbana, einem der besten Sangban Spieler weltweit, Sylvia Franke arbeitet ihr gesamtes berufliches Leben mit westafrikanischen Rhythmen, ob als Autorin ihrer drei Lehrwerke, als Dozentin in ihrer eigenen Trommelschule oder als langjährige Percussionistin beim König der Löwen, Mamoudou Diarra gehört zur berühmten Griotfamilie und verkörpert die Kunst Balafonspiels in jeder seiner Zellen, Ulli Meinholz trägt auf sensible Weise die spirituelle Dimension der afrikanischen Perkussion gekonnt in sich, Moussa Issiakha choreografiert eigene Tanztheaterstücke und ist als Darsteller im Schauspielhaus Hamburg international unterwegs, Stephanie Bangoura entwickelt als Performerin, Dozentin und Therapeutin ganzheitliche Zugänge zu afrikanischen Tanz und unterrichtet in eigens entwickelten Ausbildungsseminaren für Tänzer und Pädagogen Frank Händeler ist ein international renommierter Choreograf, der die Übersetzung afrikanischer Rituale in die Sprache des zeitgenössischen Tanztheaters mit magischen Bildern extrem unaufdringlich inszeniert.

Händeler und Bangoura studierten an der staatlichen Hochschule für Tanz und Theater in Brasilien und erhielten ihren Master in Performance art.

 

Afrikanischer Musikabend in Zusammenarbeit mit dem Kulturförderverein Aukrug e.V.


Wann? 09.09.2017, 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr,
Wo? Versammlungsraum der Gemeinde Aukrug

 

   
   
   
   

 Die folgende Fotos wurden uns von unserem Vorstandsmitglied Peter Marsch zur Verfügung gestellt:

Das Technik-Team des Kulturfördervereines Aukrug: Rainer Hübner (Ton), Johannes Carstens (Licht)

   
   
   
   
   

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Bandinfo? Bangoura Group

 

 

 

15 Aug 2017

Aktion Ferienspaß 2017 – Ein Tag in Afrika

Unser Verein hat sich am 02August 2017 mit einer Veranstaltung an der diesjährigen Aktion Ferienspaß beteiligt, welche von der JafA und dem Familienzentrum des Kindergartens Aukrug organisiert wurde.

Mit 10 teilnehmenden Kindern war unsere Veranstaltung, die unter dem Motto „Ein Tag in Afrika“ stand sehr gut besucht. In einem abwechslungsreichen Programm gab vieles aus Afrika zu entdecken. Neben einem Kurzfilm über unsere Partnergemeinde Sien, welchen Peter Marsch zusammengestellt hatte, wurde aus dem Alltag in Burkina Faso berichtet. Gemeinsam durften die Kinder unter Anleitung von Hella Kohlmeyer afrikanische Masken basteln. Die Aukruger Trommelgruppe gab den Kindern eine Unterrichtsstunde im afrikanischen Trommeln. Abschliessend wurde  noch gemeinsam ein einfaches Gericht aus Afrika gekocht und probiert. Jedes Kind durfte sich em Ende ein Schmuckstück (die Branko Irek vom letzten Besuch in Burkina Faso mitgebracht hatte) aussuchen, sowie ein traditionelles Kleidungsstück aus den Beständen des Vereins.

Handgefertigter Schmuck aus Burkina Faso. Der Schmuck ist auch an unseren Infoständen zu erhalten.

Gemeinsames basteln.

Hella Kohlmeyer beantwortet Fragen.

Die Kinder präsentieren das Ergebnis der gemeinsamen Bastelstunde. Auf dem ersten Blick zu erkennen, Löwenmasken lagen hoch im Kurs.

Die Aukruger Trommelgruppe bereitet die Instrumente vor.

Bevor sich alle an einer Trommel austoben durften, gab es ein wenig Theorie.

Ein einfaches afrikanisches Gericht zum probieren.

03 Aug 2017

Von einer ersten Idee, bis zum eigenen Honig

Joseph Toé aus unserer Partnergemeinde Sien hat erfolgreich einen Imker-Lehrgang belegt, der in Koudougou (ca. 100 Km von Sien weg) stattgefunden hat.

Schulung direkt am Bienenstock

Dazu viel Theorie

Attestation de formation (Schulungsnachweis)

Die Idee die Bienenhaltung in unserer Partnergemeinde anzuregen ist schon etwas älter. Honig stand in Sién auch schon vorher auf dem Speiseplan. Er wurde einfach bei wild lebenden Bienen abgeholt, was in Wirklichkeit aber nicht so einfach ist, wie es sich anhört. Wild lebende Bienen haben nun mal keine gerahmten Bienenwaben, die zwischendurch gegen leere getauscht werden können. Die Bienen sammeln den Nektar in Burkina Faso z.B. von Stachelakazien. Die Bienen müssen mit dem auskommen, was in der Region wächst. In der Trockenzeit sind das überwiegend Büsche und Bäume.
Reimer Reimers, der sowohl im Partnerschaftsverein Aukrug-Sién als auch im Imkerverein Aukrug und Umgebung den Vorsitz hat, versuchte bereits 2010 die Siéner für das Projekt „Bienenhaltung, Honiggewinnung- und verkauf“ zu begeistern. 2010 initiierte der Rotary-Club Neumünster-Vicelin in Sién ein Mikrokreditprojekt. Das wären gute Voraussetzungen für den Start in die Bienenhaltung gewesen. Aber die Bevölkerung von Sién war damals noch nicht so weit und konnte sich so spontan nicht für das Projekt begeistern. Jetzt, 7 Jahre später, hat Joseph Toé den Schritt gewagt und sich zum ersten Imker Siéns ausbilden lassen. Da das Mikrokreditprojekt inzwischen abgeschlossen ist, wurde die Ausbildung von Joseph Toé durch eine 200€-Privatspende aus Aukrug gefördert.
In Folge dessen interessierten sich weitere Frauen und Männer für die Bienenhaltung. Reimer Reimers hoffte, das es in ein paar Jahren vielleicht auch in unserer Partnergemeinde einen kleinen Imkerverein geben würde. Die Hoffnung wurde dann schneller erfüllt, als gedacht.

Die Bienen sammeln den Nektar in Burkina Faso z.B. aus Stachelakazien. Die Bienen müssen mit dem auskommen, was in der Region wächst. In der Trockenzeit sind das überwiegend Büsche und Bäume.

 

Inzwischen macht die Bienenhaltung in Sién schnelle Fortschritte.
Nachdem der bis dahin einzige Imker in Sién, Joseph Toe, zugesagt hatte, mit Hilfe einer finanziellen Förderung aus Aukrug weitere Personen aus Sién für die Bienenhaltung zu gewinnen, entschloss sich der Vorstand von „Partnerschaft Aukrug-Sién“ dafür 500 € zur Verfügung zu stellen. Davon stammen 300 € aus Privatspenden und 200 € vom Verein.
Nun konnte in Sién eine kleine Imkergruppe gebildet werden, die aus insgesamt 8 Personen besteht, 5 Männern und drei Frauen.
Joseph Toe fungiert nun als Präsident (Vorsitzender) und Ausbilder dieser Groupement (ein kleiner Verein).
Ca. 200 € wurden für Imkereigerätschaften ausgegeben: eine weitere Bienenbeute/Bienenkasten, Schutzbekleidung(Stichschutz), Rähmchen, Smoker , Erntegeräte.
Der geerntete Honig dient der Selbstversorgung, Überschüsse können im Dorf selbst und auf dem Markt der nahe gelegenen Kreisstadt verkauft werden.
Honig ist in Burkina Faso relativ teuer.
Der Aukruger Imkerverein ist bereit in Zukunft die Imkergruppe in Sién zu fördern. So könnte eine weitere kleine „Partnerschaft“ im Rahmen der kommunalen Partnerschaft Aukrug-Sién heranwachsen.

27 Apr 2017

Vereinsvideos

 

Interaktiver Tanz- und Trommelabend mit der Bangoura Group am 09.09.2017


 

Wir haben im Frühjahr 2017 begonnen unser Bilderarchiv zu digitalisieren. Von Beginn an hat auch eine Videokamera unsere Besuche in Sien begleitet. Auch diese wurden digital umgewandelt. Leider sind die ganz alten Videos durch die Alterung der Magnetbänder schon ein wenig in Mitleidenschaft gezogen. Daher knackt und knarzt der Ton und die Bildern flimmern ein wenig. Was davon noch halbwegs anschaubar ist, werden wir hier nach und nach veröffentlichen.

28.12.1997: Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages in Sien – Teil 1

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28.12.1997: Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages in Sien – Teil 2


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März 2003: Reise nach Sien


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22 Apr 2017

Die ersten Kinder, in der neuen Geburtsstation geboren

Wir freuen uns, die ersten Geburten

in der neuen Geburtsstation bekannt geben zu dürfen.

Das erste Kind wurde am 20.11.2016 geboren:

Pascal Christ Sow

Mutter: Josephine Paré

Das zweite Baby wurde am 05.12.2016 geboren:

Angela Rosine Nado Sow

Mutter: Martine Ki

Wir gratulieren den frischgebackenen Eltern herzlich zur Geburt ihrer Kinder.


Wissenswertes zum Namensrecht in Burkina Faso (Quelle: Bundesministerium des Inneren)

Namen von Ehepartnern:

Die Ehegatten führen keinen gemeinsamen Familiennamen kraft Gesetzes. Jeder Ehegatte führt weiterhin den zur Zeit der Eheschließung geführten Familiennamen.

Die Ehefrau behält zwar ihren Namen nach der Eheschließung, sie kann aber den Namen ihres Ehemannes im täglichen Leben führen. Einer besonderen Erklärung bedarf es hierfür nicht.

Namen von Kindern:

Das Kind, dessen Eltern miteinander verheiratet sind, erhält bei der Geburt den Familiennamen des Vaters.

Das Kind, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind, erhält bei der Geburt

  • den Familiennamen der Mutter, wenn der Vater nicht feststeht,
  • den Familiennamen des Vaters, wenn dieser die Vaterschaft anerkannt hat.

Das adoptierte Kind erhält den Namen des/der Annehmenden.

 

18 Dez 2016

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