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Die ersten Kinder, in der neuen Geburtsstation geboren

Wir freuen uns, die ersten Geburten

in der neuen Geburtsstation bekannt geben zu dürfen.

Das erste Kind wurde am 20.11.2016 geboren:

Pascal Christ Sow

Mutter: Josephine Paré

Das zweite Baby wurde am 05.12.2016 geboren:

Angela Rosine Nado Sow

Mutter: Martine Ki

Wir gratulieren den frischgebackenen Eltern herzlich zur Geburt ihrer Kinder.


Wissenswertes zum Namensrecht in Burkina Faso (Quelle: Bundesministerium des Inneren)

Namen von Ehepartnern:

Die Ehegatten führen keinen gemeinsamen Familiennamen kraft Gesetzes. Jeder Ehegatte führt weiterhin den zur Zeit der Eheschließung geführten Familiennamen.

Die Ehefrau behält zwar ihren Namen nach der Eheschließung, sie kann aber den Namen ihres Ehemannes im täglichen Leben führen. Einer besonderen Erklärung bedarf es hierfür nicht.

Namen von Kindern:

Das Kind, dessen Eltern miteinander verheiratet sind, erhält bei der Geburt den Familiennamen des Vaters.

Das Kind, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind, erhält bei der Geburt

  • den Familiennamen der Mutter, wenn der Vater nicht feststeht,
  • den Familiennamen des Vaters, wenn dieser die Vaterschaft anerkannt hat.

Das adoptierte Kind erhält den Namen des/der Annehmenden.

 

18 Dez 2016

Unsere Reise nach Sien 2016 – Ein Film zur Reise

Während unserer Reise sind nicht nur viele Fotos entstanden, sondern auch kleine Videosequenzen.

Peter Marsch hat seine Fotos und Videos von der Reise zu einem schönen Film zusammen geschnitten, welchen wir mit freundlicher Genehmigung der Reisegruppe hier zeigen möchten.

20 Okt 2016

Sienbesuch in der Regenzeit – ein unvergessliches Erlebnis

Das neuste Projekt, die Krankenstation, ist Ende August eingeweiht worden. Eine sechsköpfige Delegation aus Aukrug war dabei.

Einzug der Delegation ins Dorf

Einzug der Delegation ins Dorf

Bereits vor vielen Jahren war in Sien der Wunsch ausgesprochen worden, eine Krankenstation vor Ort zu bauen, da die Wege nach Toma (Kreisstadt) als auch nach Zouma (Nachbardorf mit Krankenstation) in der Regenzeit fast unpassierbar sind.

Strasse während der Regenzeit

Strasse während der Regenzeit

Dies war lange Zeit nicht möglich, da der burkinische Staat einen Mindestabstand von einer Krankenstation zur anderen von zehn Kilometern festgelegt hatte. Bei Unterschreitung dieser Entfernung würden keine Pfleger bzw. Hebammen vom Staat bereitgestellt.

Neu gebaute Personalunterkunft

Neu gebaute Personalunterkunft

Nun ist diese Festlegung vor einigen Jahren heruntergesetzt worden. Dadurch wurde die Errichtung einer Krankenstation in Sien möglich. Die nun fertiggestellte Anlage umfasst zwei Behandlungsgebäude: eine Kranken- und eine Geburtsstation. Außerdem zwei Wohnhäuser für die Pfleger bzw. die Hebamme und separate Toiletten für die Patienten.

Finanziert wurde der Neubau mit Mitteln (75%) des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), dem Partnerschaftsverein Aukrug-Sien e.V und durch Eigenleistung der Dorfbevölkerung. Neben dem Baugrundstück hat sich jede Familie in Sien vertraglich verpflichtet, einen gewissen Anteil an Baumaterial zu stellen.

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Bauvorbereitend wurde im Juni 2015 ein neuer Tiefbrunnen gebohrt, welcher zunächst die Baustelle mit Wasser versorgt hat. Jetzt wird der Brunnen als eigenständige Wasserquelle für die Krankenstation genutzt. Im Juli 2015 konnte dann der Hochbau des ersten Bauabschnittes begonnen werden. Zu unserer Überraschung konnte Branko Irek bei seinem Besuch im Dezember 2015 bereits den fertigen ersten Bauabschnitt inspizieren.

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Erster Bauabschnitt im Dezember 2015

Der Neubau erfolgte in etwas mehr als einem Jahr und bewegte sich innerhalb des vorher kalkulierten Kostenrahmens. Ursprünglich waren 2 Jahre Bauzeit berechnet worden, mit einer Eröffnung im Frühjahr/Sommer 2017. Umso mehr freut es uns, daß die Station zur diesjährigen Regenzeit bereits ihren Betrieb aufnehmen kann. Neben der Bevölkerung von Sien, profitieren auch die Nachbargemeinden Niéme, Nyon, Siépa und Goa von der Krankenstation. Zusammen sind das zirka 3-4000 Menschen.

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Die Ausstattung und die medizinischen Geräte der Station wurden von Rotariern gestiftet. Beteiligt haben sich der Rotary Club Neumünster-Vicelin, Deutschland, der Rotary Club Bobo-Dioulasso, Burkina Faso, der Rotary Distrikt 1890, Deutschland, der Rotary Distrikt 9101, Westafrika, sowie die Rotary Foundation, International.

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Der neue Fuhrpark der medizinischen Station.

Im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten wurde eine Infotafel an einem der Gebäude angebracht, die an die erfolgreiche Zusammenarbeit der verschiedenen Rotary-Clubs erinnern soll.

Mit dem Rotary Club Neumünster-Vicelin verbindet uns eine lange erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Club hat sich schon an mehreren großen Projekten finanziell beteiligt, wie z.B. dem Regenwasserrückhaltebecken und der Erweiterung der Schule in Sien. Mit Erfolg wird auch seit Jahren die Berufsausbildung Siener Schüler durch Stipendien gefördert.

Zur Einweihung waren – neben den Besuchern aus Deutschland – viele Prominente geladen. Das fing bei der ehemaligen Botschafterin Sophie Sow an und ging bis zu einem Abgesandten des Gesundheitsministeriums. So wurde dann auch das Band vor der Tür zur Krankenstation von vielen Menschen durchschnitten, der Vorsitzende der Partnerschaft Aukrug-Sien e.V. mittendrin. Das war für alle Delegationsteilnehmer ein denkwürdiger Augenblick.

Feierliche Eröffnung der Geburts- und Krankenstation. Ein bewegender Moment.

Feierliche Eröffnung der Geburts- und Krankenstation. Ein bewegender Moment.

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Botschafterin Sophie Sow bei Ihrer Ansprache anlässlich der Einweihung der neuen Geburts- und Krankenstation

 

Außer diesem Höhepunkt gab es für die Delegation noch vielerlei Begegnungen mit Gruppierungen und Einzelpersonen, die beeindruckend waren. So wurde wieder die Gruppe der Aidskranken besucht. Diese Menschen haben sich zusammengetan, um über ihre Krankheit zu informieren und die Schwellenangst für den Besuch eines Arztes und die Erstellung einer Diagnose zu verringern. Es ist heute möglich, mit den dementsprechenden Medikamenten, als HIV-positiv eingestufter Mensch ein „fast“ normales Leben zu führen. Sogar die Chance, gesunde Kinder zu gebären ist sehr sehr hoch. Allerdings muss man dafür den Mut haben, sich zu der Krankheit zu bekennen.

Besuch bei der AIDS-Selbsthilfegruppe, welche unermüdlich Aufklärungsarbeit leistet und den Betroffenen mit Rat zur Seite steht

Besuch bei der AIDS-Selbsthilfegruppe, welche unermüdlich Aufklärungsarbeit leistet und den Betroffenen mit Rat zur Seite steht

Auch das Regenwasserrückhaltebecken wurde von der Delegation aufgesucht. Es war randvoll, da Regenzeit herrschte. Daher war es auch überall grün und gar nicht so staubig, wie bei den vorangegangenen Besuchen.

Das gut gefüllte Regenrückhaltebecken.

Das gut gefüllte Regenrückhaltebecken.

Sattes Grün, so weit das Auge reicht. So zu sehen, nur in der Regenzeit.

Sattes Grün, so weit das Auge reicht. So zu sehen, nur in der Regenzeit.

Insgesamt haben alle Teilnehmer der Reise wieder einmal vielerlei Eindrücke aus Sien mitgebracht, und es hat wertvolle Denkanstöße für die weitere Vereinsarbeit gegeben. Es ist schön zu sehen, dass es möglich ist, selbst mit manchmal kleinen Dingen die Lebensqualität von so vielen Menschen zu verbessern. Die Regierung Burkina Fasos hat schon vor einigen Jahren die gute Entwicklung der Region anerkennend gewürdigt und kurzerhand einen Stromanschluss ins Dorf legen lassen. Ein nachhaltiger Schritt, der viele neue Möglichkeiten eröffnet hat.

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15 Okt 2016

Aktuelles (Bilder) zur Kranken- und Geburtsstation

Diese Seite wird regelmässig mit Bildern von den Bauarbeiten aktualisiert.

26. August 2016
Im Beisein einer Aukruger Delegation wurde die neue Geburts- und Krankenstation eingeweiht.
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Branko Irek montiert eine Infotafel.

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Ein bunter Gruß aus Aukrug als Wandschmuck.

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Zu festlichen Anlässen…

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…werden schonmal Zelte als Sonnenschutz aufgestellt.


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Selbstverständlich gab es ein Band zum durchschneiden.

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Der neue Fuhrpark der Geburts- und Krankenstation.

 

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20. Mai 2016

Bau der Geburtsstation, den dazugehörigen Toiletten und dem zweiten Wohnhaus für die Krankenpfleger, bzw. Hebammen.

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15. April 2016

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25. März 2016
Die Bauarbeiten an der Geburtsstation haben begonnen. Paré Prosper hat uns neue Bilder von der Baustelle geschickt.

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07. November 2015

Aus Sien gibt es sehr gute Nachrichten. Das Gebäude der Krankenstation und der ersten Wohnung für die Pfleger, sowie der Toiletten ist weitestgehend fertig gestellt.

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Das Toilettenhäuschen

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Die Pflegerwohnung

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27. Oktober 2015
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Der neue Brunnen wurde zum Schutz mit einer Wand umgeben.

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Aus technischen Gründen wurden die Steine für die Geburtsstation bereits hergestellt. Ausserhalb der Regenzeit müssten die Steine eine zeitlang täglich befeuchtet werden, was sehr viel Aufwand bedeuten würde.

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Die Unterkunft für das Pflegepersonal.

25. September 2015

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September 2015
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Gründungsarbeiten für die Toiletten.

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August 2015

Presseartikel Landeszeitung vom 07.08.2015: In Sien haben die Bauarbeiten begonnen

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Juli 2015

Das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat die ersten Fördergelder überwiesen, so das mit dem Bau der Gebäude jetzt begonnen werden konnte. Die Arbeiten kommen gut voran. Ende des Jahres soll der erste Bauabschnitt fertigestellt sein. Branko Irek (2. Vorsitzender), Bauingenieur und Architekt wird dann nach Sien reisen und die Baustelle inspizieren.

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Prosper Paré, Vorsitzender von ADESI präsentiert die neue Tiefbrunnenpumpe für die Krankenstation.

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Juni 2015

Jean Baptiste So hat uns aus Sien die ersten Fotos von der Baustelle zukommen lassen. Es wurde damit begonnen, den Brunnen zu bohren. Wasser ist später für die weiteren Baumaßnahmen unentbehrlich, daher wurde der Brunnenbau an erste Stelle gesetzt. Es handelt sich dabei um einen Tiefbrunnen, der Wasser aus 56m Tiefe fördert.
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Mai 2015

Presseartikel Landeszeitung vom 18.05.2015: Aukruger erhalten grünes Licht…

25 Mrz 2016

Reise nach Sien im Dezember 2015

Branko Irek ist im Dezember 2015 nach Sien gereist, um die Baustelle der Krankenstation zu inspizieren.

Er wurde auf traditionelle Weise im Dorf begrüßt:

Branko über seinen Besuch in Sien:

Und am nächsten Tag im Dorf Sien hat mich gleich volles Programm erwartet. – Kontrollgang über die Baustelle und Abnahme der Gebäude, Besuch der AIDS-Gruppe, deren Präsidentin kurz zuvor gestorben ist mit anschließender Besprechung,

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Besuch der Schule und Besprechung über die Verwendung der Spendengelder, Besuch weiterer Familien bei welchen ein Familienmitglied gerade gestorben ist. Die restlichen Familienmitglieder überglücklich über eine kleine Spende, da der Haupternährer der Familie gestorben ist.

Über die Baustellenkontrolle hat Christoph ein Kurzvideo gemacht, bei welchem die Räumlichkeiten der neuen Krankenstation gut zu sehen sind.

Die Gebäude sehen gut aus, auch wenn ich einige kleine, hauptsächlich optische Punkte bemängelt habe, die in den nächsten Tagen beseitigt werden sollten. Besonders interessant ist mitten im Gebäude der Krankenstation stehende Innenhof, der die Hitze aus dem Gebäude nach oben entweichen lässt.

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Der Innenhof wird bepflanzt, so dass er auch optisch eine schöne Abwechslung ist. Der Bauschutt wird nach Abschluss aller Arbeiten beseitigt.
Der Besuch der Aidsgruppe….
Anschließend Besuch der Schule…
Und endlich der Besuch des Regenwasserrückhaltebeckens.
Es ist schon ein großartiger Anblick, diese riesige aufgestaute Wasserfläche zu sehen. Der „barrage“, wie er hier genannt wird, hat enorme Auswirkungen und Vorteile für das Dorf Sien und die umliegenden Dörfer. Nicht nur, dass jetzt alle Brunnen in der Umgebung Wasser haben, das ganze Mikroklima hat sich verändert. Es ist feuchter und kühler geworden, die Tiere haben eine Tränke vor der Haustür, es ist grüner geworden und es kann Reis und Gemüse an den Rändern angebaut werden.

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Und, was am wichtigsten ist, es gibt unzählige Fische im aufgestauten Wasser. Der Fisch als Nahrungsbereicherung. Die Menschen in Sien werden langsam zu Fischern.

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Doch jeder Besuch geht irgendwann zu Ende. Am 15. Dezember Abfahrt Richtung Bobo Dioulasso. Aber nicht auf der normalen Rute. Die Hauptstrecke Gassan – Dedougou soll in solch einem katastrophalen Zustand sein, dass selbst mit einem Allradfahrzeug ein Durchkommen kaum möglich ist. Also ein riesen Umweg von 50 Km auf der Buschpiste, die, so schien es mir, auch nicht viel besser war. Bis wir nach vielen Stunden und Kilometern endlich Dedougou erreichen. Ein schnelles Reisgericht in einer Bar und schon geht es weiter. Und obwohl es nur 30 Grad warm ist, schwitzt man fürchterlich. Doch wenigstens ist die Straße bis Bobo Dioulasso, meinem Ziel asphaltiert. Was für ein Unterschied, was für eine Erholung auf einer asphaltierten Straße zu fahren.

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Ankunft in Bobo spät abends, am Stadteingang warten sie schon auf mich. Fahrt zur Missionsunterkunft, duschen und schon geht es in das Bar-Restaurant Sidwaya. Eine Erholung im Bett wäre mir nach der langen Fahrt lieber gewesen, aber man kann die Einladung nicht ablehnen. Dann endlich, fast nachts zurück zur Unterkunft und schlafen.
Der Besprechungstermin mit Rotary Club Bobo Dioulasso wurde um einen Tag auf den 16. Dezember um 19.00 Uhr vorverlegt.

Die Gebäude der Kranken- und Entbindungsstation werden durch Spenden und Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert. Die Finanzmittel für die Einrichtung und medizinische Erstausstattung möchte der Rotary Club Neumünster Vicelin bereitstellen. Um das Projekt durchführen zu können, muss der RC Neumünster Vicelin mit einem RC im Land kooperieren. Dazu hat Eitel einen Kooperationsvertrag, das Memorandum of Underständing vorbereitet. Diesen Kooperationsvertrag habe ich im Reisegepäck mit dabei gehabt. Dieser sollte in Bobo Dioulasso mit dem dortigen RC besprochen, angepasst und anschließend von allen Beteiligten unterschrieben werden. Verträge vor Ort zu besprechen ist wesentlich einfacher, als über Mail oder Post. Fragen und Unstimmigkeiten lassen sich so sofort klären. Nach leichten Änderungen in den Aufgaben Von ADESI und RC Bobo Dioulasso in einer Nachtaktion mit viel Tipparbeit konnten die Verträge dann am nächsten Morgen unterschrieben werden. Nun kann Eitel endlich den Finanzierungsantrag an Rotary Club International stellen, welcher sich ggf. auch an dem Projekt beteiligt.

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Anschließend ein Marktbesuch um einige Schmucksachen für unseren Verkaufsstand zu erwerben, abends eine Einladung zu Patrice, am nächsten Abend bei Simeon und dann geht es wieder zurück nach Ouagadougou.

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Abends in Ouaga die Einladung von Sophie Sow, mit ihr in einem netten Bar-Restaurant zu speisen, dabei Auffrischung vieler Momente der 20-jährigen Partnerschaft. Meine Glückwünsche, dass Sie in der neuen Regierung eine wichtige Beraterrolle spielen wird, konnte ich übermitteln. Und Diskutieren über die neue Regierung, die bald installiert werden soll.

Die Vorhaben der neuen Regierung für die nächsten 5 Jahre hören sich schon ambitioniert an. Und die neuen, selbstbewussten Bürger Burkina Fasos werden sicherlich darauf achten, dass der neue Präsident seine Wahlversprechen nicht bricht. Eine weitere Chance werden sie ihm nicht geben.
Am nächsten Tag Abfahrt nach Ouagadougou. Am darauf folgenden Tag abends um 22.35 Uhr geht mein Flugzeug zurück Richtung Europa, meine Reise geht dann ebenfalls zu Ende.

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Die schrecklichen Bilder der kenternden Flüchtlingsbote im Mittelmeer, die Kinderleichen an den Stränden und die vielen Schicksale der Menschen die aus ihren vom Krieg zerstörten Ländern versuchen zu fliehen sind uns allgegenwertig. Die Gemeinde Aukrug ist in diesem Weltgeschehen vielleicht nur ein Staubkorn.
Und die Arbeit der Partnerschaft Aukrug-Sien e.V. ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Doch viele solche Initiativen, Partnerschaften, engagierten Gemeinden, können die Welt verändern, können die Lebensbedingungen der Menschen in diesen Ländern verbessern, so dass sie nicht mehr vor Aussichtslosigkeit, Hunger, Krieg und Verfolgung nach Europa flüchten müssen. Sie können in ihrer Heimat, bei ihren Familien bleiben.

30 Jan 2016

Infostand auf dem Spargelfest

Wir präsentieren uns mit einem Info- und Verkaufsstand auf dem Spargelfest 2015.

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Der Stand wird gegenüber vom Spargelhof Holm, auf dem Hof „Zum Sportplatz 21“ stehen.

An unserem Stand gibt es u.a.:

Aktuelles zum Bau der Kranken- und Geburtsstation

Fotos zur Sien-Reise im letzten Jahr

Karten für unseren Tanz- und Trommelabend im September

Sowie Handarbeiten aus Sien. Die Verkaufserlöse kommen aktuellen Projekten in Sien zugute.

Wir freuen uns auf euren Besuch.

22 Mai 2015

Bau einer Kranken- und Geburtsstation

Eine medizinische Notfallversorgung gibt es nicht in Sien. Die Krankenstation im Nachbardorf ist 6 km entfernt. In der Regenzeit ist sie aber auf direktem Weg nicht zu erreichen.

Deshalb ist die Regierung bereit, in Sien eine Krankenstation zu genehmigen. Dazu muss das Dorf die erforderlichen Gebäude bauen und später auch unterhalten. Das erforderliche Personal, zwei Krankenpfleger, wird von der Regierung geschickt. Einen Arzt gibt es in der Regel nicht in den Krankenstationen.

Das ist ein sehr umfangreiches Projekt, vergleichbar mit dem Bau der Schule. Mit den Erfahrungen aus der Verwirklichung früherer Projekte soll es jetzt in Angriff genommen werden. Wir rechnen mit einer Dauer von drei bis vier Jahren.

Nach den neuesten Berechnungen und Plänen, wird das Kostenvolumen des Projektes bei ungefähr 105.000 Euro liegen. In dieser Berechnung noch nicht berücksichtigt, sind die Ausstattung und Möblierung.

Update August 2014:

Die Planungen für dieses Projekt sind inzwischen weit fortgeschritten. Wir haben der Organisation ADESI (der Partnerschaftsverein in Sien) eine vorläufige Finanzierungszusage erteilt, da diese vor Ort benötigt wird, um Genehmigungen für das Projekt zu erhalten. Über bengo (Beratungsstelle für private Träger in der Entwicklungszusammenarbeit) wurde das Projekt beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vorangemeldet, um für 2015 Fördermittel zu beantragen. Der entgültige Antrag wird in Kürze eingereicht, da es 3-4 Monate dauern kann, bis der Antrag bearbeitet und  bewilligt wird. Welcher Prioritätenkategorie unser Antrag zugeordnet wurde, erfahren wir spätestens Anfang November.

Vom 20.-31. Oktober reist eine 6-köpfige Delegation nach Sien. Neben dem Treffen langjähriger Freunde, wird zusammen mit der Dorfbevölkerung das Jubiläum gefeiert werden. Der Aufenthalt soll aber auch für eine Detailbesprechung des Projektes genutzt werden.

Hella Kohlmeyer hat sich die Krankenstation im Nachbardorf angesehen. Dazu gehören ein Haus für die Notfallversorgung, ein Haus für Entbindungen, ein Lagerhaus für Medikamente und medizinische Hilfsmittel und ein Wohnhaus für die Pflegekräfte.

Unten sind Bilder der Krankenstation, die Hella sich angesehen hat.

Station für die Notfallversorgung
Entbindungsstation
Lager für Medikamente
Wohnhaus für Krankenpfleger
Ein Baby wird gewogen
Die Länge eines Babys wird gemessen

16 Apr 2014

Positive Effekte der langjährigen Entwicklungshilfe

Durch eigene Bemühungen der Bewohner Siens und der verantwortlichen Behörden vor Ort sind zwei Projekte in Sien verwirklicht worden, die einen weiteren Schub für die Entwicklung unseres Partnerdorfes gebracht haben.

Durch einen ehemaligen Bewohner Siens, wurde der Bau einer einzügigen privaten Realschule mit einem Aufbaugymnasium verwirklicht.

Das Dorf wurde zwischenzeitlich an das Elektrizitätsnetz angeschlossen, was entscheidende Verbesserungen in vielen Bereichen ermöglicht. z.B. Bildung und Information durch Fernsehen und Internet, bessere Möglichkeiten zur Fortbildung am Abend nach der Arbeit (Beleuchtung) und der Betrieb von elektrischen Geräten im Arbeits- und Haushaltsbereich.

Satelitenanlage

Satelitenanlage

Beleuchteter Klassenraum

Beleuchteter Klassenraum

Dadurch wurden die Bildungschancen der Dorfjugend erheblich verbessert, weil die Kinder nicht mehr den 7 km langen Weg zur weiterführenden Schule in der Kreisstadt Toma zu Fuß oder bestenfalls mit dem Fahrrad zurücklegen müssen.

Diese Schule wird auch von zahlreichen Schülern/innen aus den Nachbarorten besucht.

Wir können jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es diese beiden Errungenschaften in Sien heute noch nicht gäbe, wenn vorher nicht die Entwicklung erfolgt wäre, die durch die Partnerschaft der Gemeinden Sien und Aukrug ausgelöst worden ist.

10 Apr 2014

Vorstand (Wahl 29.02.16)

Am 29.02.2016 wurde von der Mitgliederversammlung der Vorstand des Partnerschaftsvereines Aukrug-Sien neu gewählt.

Er setzt sich zusammen aus.

1. Vorsitzender: Reimer Reimers

2. Vorsitzender: Branko Irek

Kassenwart: Subash Likhite

Kassenprüfer: Gerhard Köhler

Kassenprüfer: Karin Rathjens

Schriftführerin: Ina Köhler

Beisitzer: Hella Kohlmeyer

Beisitzer: Eitel-Wolf Necker

Beisitzer: Heidemarie Seider

und von der Gemeinde in den erweiterten Vorstand entsandte Beisitzer:

CDU-Fraktion Helmut Radtke
SPD-Fraktion Dr. Stefan Ziehm ( 20.12.2014)
-als nachfolgendes Mitglied wurde von der SPD Lothar Altmann vorgeschlagen und am 19.03.15 von der Gemeindevertretung entsandt.
AI-Fraktion Johannes Carstens
EfA-Fraktion Tanja Nielsen (Tanja Nielsen hat aus privaten Gründen um ihre Ablösung gebeten.)
-für die EfA-Fraktion wurde von der Gemeindevertretung im Dezember 2014 Marco Pahlke als neuer Beisitzer entsandt.

17 Mrz 2014

Ein Jahr in Sien (2012/13)

Nach ihrem einjährigen Aufenthalt in Sien berichtete die ehemalige Schulleiterin Hella Kohlmeyer, auch Vorstandsmitglied des Aukruger Partnervereins, über ihre Arbeit dort und vermittelte Impressionen aus dem afrikanischen Partnerdorf.


Sie zeigte zahlreiche eindrucksvolle Bilder, die das Leben in dem kleinen burkinischen Dorf umfassend und wirklichkeitsnah dokumentieren, ein Leben, an dem ein normaler Tourist nie teilhaben kann.

Von ihrer Reise hat Hella Kohlmeyer viele landestypische Kunstgewerbeartikel mitgebracht, die vor dem Vortrag und in einer Pause angesehen und auch erworben werden konnten.

 

An diesem Abend konnten die Gäste hautnah an dem Dorfleben in Sien teilnehmen – mit seinen vielen Problemen und mit seinen Freuden.

 

Dienstag, den 17.09.13

im Großen Sitzungsraum der Gemeinde Aukrug, Bargfelder Straße 10

Einlass ab 19:00 Uhr Vortragsbeginn: 19:30 Uhr

16 Mai 2013

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